Das hier ist kein Internet-Tagebuch, dumb-ass

Es gibt Worte, die haben bei mir den Effekt einer an einer Tafel langsam entlanggezogenen Gabel; Möse zum Beispiel oder Internet-Tagebuch.

Jedes Mal wenn ich im Fernsehen oder in Zeitschriften etwas über Blogs sehe oder lese, folgt spätestens im nächsten Satz „das sind Internet-Tagebücher“.

Ich verstehe durchaus, dass es für viele Menschen schwierig ist nachzuvollziehen, wer da was und vor allem warum ins Internet schreibt. Natürlich sucht man nach einer Erklärung, nach einem Begriff. So funktionieren wir, wir verstehen was wir benennen können. Aber das ist noch lange kein Grund den erstbesten Begriff für eine gefühlte Online-Ewigkeit beizubehalten.

Nehmen wir beispielweise mal mein Blog. Dieses Blog ist sehr persönlich und zwar aus einem einfachen Grund, ich bin meine glaubwürdigste Quelle. Spätestens seit der Postmoderne haben wir alles dekonstruiert und festgestellt, es gibt keine Wahrheit und kein Objektivität. Warum also sollte ich eine Pseudo-Neutralität aufbauen?

Das ist der Grund warum ich nie Journalistin werden wollte, ich kann nicht neutral schreiben. Ich schreibe immer subjektiv aber das hält mich nicht davon ab, aus meiner Perspektive heraus allgemein über gesellschaftliche, familiäre, modische, zwischenmenschliche, politische, ökonomische Dinge zu schreiben.

Die Tatsache, dass ich ständig die erste Person Singular benutze, macht mein Blog aber noch lange nicht zu einem Tagebuch. Mein Tagebuch würde freiwillig kein Mensch lesen wollen, nichtmal ich mag es lesen. Mein Tag, meine Routine ist nicht spannend, meine Gedanken sind es oft auch nicht und ich sehe keine Veranlassung und keinen Grund das mit einer Öffentlichkeit teilen zu wollen.

In dieses Blog schreibe ich über Dinge, von denen ich annehme, dass sie für andere Menschen interessant, unterhaltsam, lustig oder spannend sein könnten. Natürlich schreibe ich auch für mich selbst, aber das tut ein Schriftsteller auch und niemand käme auf die Idee zu sagen: „Ihr letzter Roman ist ja eine Art Tagebuch, sie haben ihn schließlich aus einem inneren Bedürftnis heraus geschrieben.“

Entsprechend bemühe ich mich auch in einer Form zu bloggen, die das Lesen vereinfacht. Ich korrigiere meine Einträge (jaja, Frau Gröner und Frau Kaltmamsell Sie würden noch den ein oder anderen Fehler finden), ich versuche meine Texte zu strukturieren und sie möglichst mit einer Pointe enden zu lassen.

Ich schreibe bewusst für eine Öffentlichkeit und achte sehr darauf was ich schreibe. Es gibt klar gesetzte Grenzen. So wird es hier nicht passieren, dass ich über einen aktuellen privaten Konflikt mit dem Mann, meinen Kindern oder Freunden schreibe, es gibt keine Kinderbilder, aus meinem Berufsleben und mein Familienleben wähle ich genau aus, was ich in meine Einträge einwebe.

Letzlich stelle ich mir immer die Frage, ob ich meine Texte meinem Mann, meinen Kindern, meinen Eltern, der nahen Verwandtschaft, Freunden und im Notfall auch Arbeitskollegen vorlesen würde. Da ohnehin der Großteil der erwähnten Personen mit Buchstabenkenntnis mitliest, ist das nicht einmal ein abstrakter Gedanke.

Ein Tagebucheintrag ist genau das Gegenteil, ein Tagebuch schreibt man ausschließlich für sich selbst und ist (theoretisch) völlig hemmungslos, es ist nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Sonst könnte man sich das kleine pinke Schlösschen mit dem kleinen Schlüsselchen ja auch sparen und müsste es nicht irgendwo zwischen der Unterwäsche verstecken.

Meine Theorie warum der Begriff Internet-Tagebuch trotz fehlender Logik nicht totzukriegen ist und nach wie vor gern in den Medien benutzt wird ist ja der, dass er so niedlich ist. „Tagebuch, hihi, das schreiben kleine Mädchen auch“ denken sich die Vertreter der klassischen Medien, „vor Tagebüchern müssen wir uns nicht fürchten, Tagebücher werden niemals eine ernsthafte Konkurrenz sein.“

Tagebücher vielleicht nicht, aber subjektive Geschichten, Blogeinträge, Rezensionen, Ideen, Erzählungen von irgendwelchen daher gelaufenen Bloggern schon. Sicherlich repräsentiere ich nicht das Leseverhalten der Durchschnittsbevölkerung aber während ich Tageszeitung, Morgenmagazin und Tagesschau am Rande konsumiere, um mich über die aktuellen Geschehnisse in der Welt zu informieren, konsumiere ich konzentriert vor allem blogaffine digitale Medien.

Auf Zeitschriften greife ich nur noch zurück wenn mein Akku leer ist, mein Feedreader ist spannender als jedes Magazin (außer vielleicht Geo Epoche, Nido und noch ein paar andere). Selbst literarisch könnte ich mittlerweile einen 6-wöchigen Urlaub ohne Kinder ausschließlich mit dem Lesen von Büchern diverser Blogger verbringen.

Auch wenn mein Leseverhalten (noch) nicht normal ist, so ist dennoch anzunehmen, dass sich in Zukunft immer mehr Leute von interessanten subjektiven Blog-Artikeln und Einträgen begeistern lassen. Das bedeutet selbstverständlich nicht das Ende des Journalismus.

Die beeindruckensten Reportagen der letzten Monate – darauf gestoßen bin ich über Verlinkungen bei Quote.fm bzw. wirres.net – über einen jungen Mann, der aus einem nordkoreanischen Gefängnis geflohen ist und über die mexikanische Drogenmafia habe ich in klassischen (Online-)Medien gelesen.

Aber Blogs werden immer mehr in den Fokus rücken und vor allem im Bereich Meinung die alten Strukturen verdrängen. Ehrlich gesagt schätze ich die Meinung eines Sascha Lobos oder einer Antje Schrupp deutlich mehr, als die eines dahergelaufenen Resortleiters einer Tages- oder Wochenzeitung.

Es wird Veränderung geben und entsprechend ist es Zeit, auch über Begrifflichkeiten nachzudenken.

Die Themenblogger haben es clever vorgemacht. Sie sind Foodblogger, Autoblogger, Sportblogger oder Fashionblogger. Durch den Verweis auf das Thema sind sie raus aus der niedlichen Tagebuchnummer. Wenn sie ihren Freunden erzählen, was sie in ihrer Frei- oder Arbeitszeit machen, verstehen die sofort was gemeint ist. Rückfragen gibt es überhaupt nur, wenn es um Finanzierung „Und damit verdient man Geld oder ist das ein Hobby?“ geht.

Schwierig wird es wenn man kein Thema hat. Meine Antwort auf die Frage, worüber ich denn schreibe ist meist „Öhm…“.

Vor vielen Jahren hatte meine Mutter sich zu Weihnachten die deutsche Ausgabe der Essais von Michel de Montaigne geschenkt. Zwischen Mittagessen und Gänsebraten nahm ich mir die dicken Bände aus ihrem Geschenkekorb, setzte mich auf den beiheizten Küchenfußboden und las beigeistert die Gedanken eines Mannes der mehr als 400 Jahre tot war, dessen Ideen aber kaum an Aktualität verloren hatten. Die Themenvielfalt war wild, die Sprache einladend und ich begeistert.

Und so steht treffend im oben Wikipedia-Eintrag zu Montaigne

Mit seinem Hauptwerk, den Essais, begründete der unorthodoxe Humanist Montaigne die literarische Kunstform des Essays, zu Deutsch in etwa „Versuch“. Damit distanzierte er sich bewusst von der klassischen Wissenschaft, seine „Versuche“ sind vielmehr von subjektiver Erfahrung und Reflexion geprägte Erörterungen. Stoische Geringschätzung von Äußerlichkeiten, Kritik des Wissenschaftsaberglaubens und der menschlichen Überheblichkeit gegenüber anderen Naturgeschöpfen sowie Skepsis gegenüber jeglichen Dogmen kennzeichnen die Essais, in denen sich der Freidenker Montaigne mit einer Vielzahl von Themen auseinandersetzt: Literatur, Philosophie, Sittlichkeit, Erziehung usw. In letzterer Hinsicht betonte er den Wert konkreter Erfahrung und unabhängigen Urteilens als Ziele der Bildung junger Menschen.

Und der Eintrag zum Thema Essay führt weiter aus:

Die essayistische Methode ist eine experimentelle Art, sich dem Gegenstand der Überlegungen zu nähern und ihn aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Das Wichtigste ist jedoch nicht der Gegenstand der Überlegungen, sondern das Entwickeln der Gedanken vor den Augen des Lesers.

Viele Essays zeichnen sich aus durch eine gewisse Leichtigkeit, stilistische Ausgefeiltheit, Verständlichkeit und einen nicht zu unterschätzenden Witz. Jeder neue Begriff wird eingeführt und vorgestellt. Handlungen werden chronologisch erzählt und Zitate deutlich gekennzeichnet; meist ist es aber befreit von vielen Zitaten, Fußnoten und Randbemerkungen. Zuweilen ist es auch schlicht eine stilisierte, ästhetisierte Plauderei.

Während der Autor einer wissenschaftlichen Analyse gehalten ist, sein Thema systematisch und umfassend darzustellen, wird ein Essay eher dialektisch verfasst: mit Strenge in der Methodik, nicht aber in der Systematik. Essays sind Denkversuche, Deutungen – unbefangen, oft zufällig scheinend. Damit ein Essay überzeugen kann, sollte er im Gedanken scharf, in der Form klar und im Stil geschmeidig sein (siehe auch Sprachebene, Stilistik, rhetorische Figur).

Blogs sind keine Online-Tagebücher, Blogs sind Online-Essays.

Mal mehr mal weniger profan, mal mehr mal weniger klug, stilsicher, witzig, ernst oder durchdacht. Sie sind immer Denkversuche, Deutungen, Kommentare oft mit einem sehr eigenen, persönlichen Stil, manche haben sie sich einem Thema verschrieben, manche sind in ihrem Themenpluarlismus geradezu unübersichtlich.

Und so sitze ich viele Jahre nach dem besagten Weihnachten und versuche meine Gedanken in eine verständliche und unterhaltsame Form zu packen, weil es mir ein Bedürfnis ist und weil ich hoffe, dass irgendjemand mit einem Smartphone, Laptop oder Tabloid in der Hand auf dem Sofa liegt und sich an meinen Online-Essays erfreut.

29 Kommentare, twittern, sharen, 3 Plusones

  1. Das nimmt dann dem auch den staubigen Beigeschmack, den es in Schule & Uni hatte, wo man sich nie ganz sicher war, was das Essay als literarische Stilform auszeichnet, bzw. ob das, was man abgab, schon ein Essay war oder nicht.
    Das passt, danke.

  2. Pingback: Dentaku » Das hier ist kein Internet-Tagebuch, dumb-ass

  3. Eigentlich unterschreibe ich alles. Nur stört mich ein wenig die Idee, dass „Internet-Tagebuch“ eine Terminologie sei, die Blogs nicht ernstnehmen würde. Sicher, es gibt Tagebücher, vor denen man sich nicht fürchten muss, „hihi, das schreiben kleine Mädchen auch“ – aber Tagebücher sind ja nicht ausschließlich solch introspektive Cat-Content-Geschichten, Tagebücher sind auch eine literarische Form, die auch sehr wohl für ein Publikum geschrieben wird und nicht ausschließlich für den Autor selbst. Max Frisch etwa schrieb zwei Tagebücher – eines, das zur Veröffentlichkeit gedacht war und ein privates. Und manche Blogs würde ich in einer Schublade mit Frischs öffentlichen Tagebüchern aufbewahren.
    Es gibt einfach so viele Blogs, die lassen sich nicht unter einem Begriff wie „Internet-Tagebuch“ oder „Online-Essay“ subsumieren: Es gibt die (literarischen) Tagebücher. Es gibt die (journalistischen) Fachblogs. Und es gibt den Cat Content. Alles gut, ich finde schön, dass es das gibt, ebenso wie ich schön finde, dass es unterschiedliche Holzmedien gibt. Und ich fände nicht zuletzt schön, wenn diese Grabenkämpfe endlich aufhören würden und man akzeptieren würde: Blogs und Holzmedien, das sind verwandte aber trotzdem unterschiedliche Geschichten, und beide haben ihre Berechtigung. (Das fände ich übrigens nicht zuletzt als jemand schön, der sein Geld in den Holzmedien verdient.)

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  5. Interessant!

    Mein eigenes Blog fing mal als Logbuch an. Status-/Fortschrittsmeldungen zu einer Softwareentwicklung. Hat sich bald gewandelt in die von Dir beschriebene Form. Allerdings schiebe ich hin und wieder eher Tagebuchartige Beiträge rein.

  6. Das klingt sehr nach Roland Barthes. Siehe auch: http://www.theeuropean.de/gunnar-sohn/11711-kontrollillusion-in-politik-und-wirtschaft

    Eine vorzügliche Spurensuche im Werk und im Leben von Roland Barthes hat der Literaturwissenschaftler Christian Linder (nicht zu verwechseln mit FDP-Lindner) vorgelegt in dem Band „Noten an den Rand des Lebens – Portraits und Perspektiven“, erschienen – wie kann es anders sein – im ambitionierten Matthes & Seitz Verlag. Barthes war nicht nur Wissenschaftler, Linguist, Strukturalist, Semiologe, Autor von intellektuellen Spiel- und Kultbüchern wie „Am Nullpunkt der Literatur”, „Mythen des Alltags”, „Die Lust am Text”, „Sade Fourier Loyola” oder „Fragmente einer Sprache der Liebe”. Er hat auch eine besondere Form der Lektüre und des Schreibens praktiziert. Sein publizistisches Schaffen war nicht darauf aus, ein komplexes und unumstößliches Gedankengebäude zu erreichen – im Gegensatz zu Jean-Paul Sartre. Höchst sympathisch ist das Leitmotto von Barthes:

    „Lieber die Trugbilder der Subjektivität als der Schwindel der Objektivität. Lieber das Imaginäre des Subjekts als seine Zensur.”

    Nachdem Barthes die großen schützenden und bequemen Denksysteme hinter sich gelassen hatte und in die offene Weite einer ungeschützten Subjektivität aufgebrochen war, „musste er es geradezu darauf anlegen, in seinem Schreiben den äußeren Inhalt eines Buches völlig außer Acht zu lassen, sodass er die Bücher der anderen, über die er schrieb, auch gar nicht mehr von Anfang bis Ende las. Ein Buch sei nicht dazu da, um ganz gelesen zu werden, verkündet er, man müsse Passagen überspringen und nur ,Teile daraus entnehmen, Schriftproben ziehen‘, er selbst, gestand er, könne mit Ausnahme von Michelets nur von wenigen Autoren behaupten, sie ganz gelesen zu haben”, erläutert Linder. Es sind Notizbücher, „offen für alles, für Theorien und Phantasmen und Erzählungen und Materialien und Abschweifungen“, so Linder. Die Zusammenhanglosigkeit zog Barthes der Ordnung vor und konzentrierte sich auf das „Rauschen der Sprache“. Bücher, zusammengesetzt aus kurzen, eruptiven Zwischen-Texten, Aperçus. Es zeigt sein eigenes Leben als Stückwerk, als Sammelsurium von einigem Notwendigen und viel Zufälligem.

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  9. Das mit dem Tagebuch ist wirklich schwer abzuschütteln. Kann ich aber auch ein bisken verstehen. Die zeitliche Ordnung ist schon eines der hervorstechendsten Merkmale. Auch und gerade für die Leser. Was mir in „Was ist ein Blog“ Diskussionen immer am meisten geholfen hat, ist die Wortherkunft, früher hieß das ja nämlich mal „Weblog“ von im Sinn von „Loguch“ (also eigentlich von „logging„, was wiederum vom Log, resp. dem dazugehörigen Logbuch). Man loggt halt mit, was so passiert ist, wie man die Dinge einschätzt und sieht … seit dem ich der Aubrey und Maturin-Reihe verfallen bin, ist mir die Interpretation natürlich noch lieber.

    Bligs als Essay-Sammlungen ist aber auch sehr schön. Sehr sehr schön. Ein schöner Gedanke. Dem müsste man mal weiter nachgehen …

  10. Danke! Ich schreibe auch über alles was ich interessant finde und werde deshalb auch oft gefragt…Jeder der „Ach so ein Onlinr Tagebuch“ sagt werde ich in Zukunft deine Url auf die Stirn schreiben :)

  11. Interessanter Beitrag, danke.

    Ich blogge seit etwa zwei Jahren, wobei ich vorher eine Website unterhielt, die am ehesten der Kategorie ‚Online-Essays‘ zuzuordnen war, d.h. längere, teils recherchierte, teils aus eigenem Erinnerungsfundus zusammengeschusterte Artikel, die sich großteils aktuellen Themen widmeten. Als ich später zum Blog wechselte (mit spärlichen Kommentaren, was an google.blogspot gelegen haben mag.), merkte ich rasch, wie schwer es mir fiel, nicht vom Hauptthema des Blogs, dem Header, abzuweichen. Das, worüber man schreiben kann, lässt sich oft nicht in wenige Schubladen packen. So stieß ich auch auf diesen Blog http://holyfruitsalad.blogspot.co.at/ , der wiederum auf Deinen Blog verwies.

    Als Tagebuch habe ich meine Blogs dennoch nie gedacht, ein Tagebuch bedeutet für mich einerseits etwas sehr Privates, was nicht an die Öffentlichkeit soll, andererseits aber auch so etwas wie die Dokumentation eines Prozesses (ob Fort- oder Rückschritt sei dahingestellt), einen Werdegang, vielleicht auch eine Persönlichkeitsänderung. Auch hier stellt sich die Frage, ob das sinnvoll ist, sich für jedermann einsehbar zu entkleiden.

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  14. Als der „blog“ entstand war es nur ein online tagebuch… inzwischen hat sich daraus etwas viel umfangreicheres entwickelt. Sry aber so war das damals.es sind alles nur blogs, was für ein blog entscheidest du… vg m

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  20. Super Beitrag darüber, was ein Blog eigentlich ist.
    Wenn etwas einem Online-Tagebuch nahekommt sind das manche Facebooktimelines. Diese Leute haben das Gefühl sich im privaten Rahmen zu bewegen und teilen auch viel zu Persönliches. Als Blogger weiß man, dass das was man Schreibt jeder auf der Welt lesen kann. Man schreibt für seine Leser. Das ist vielleicht auch der Grund, warum ich manchmal recht wenig blogge, denn es ist nicht immer leicht die Balance zu halten und meist schreibe ich einen Blogbeitrag, wenn ich meinen Perfektionismus mal wieder überwunden habe und auch mit einer Lösung zufrieden bin, die ich so nicht veröffentlicht würde, weil sie verbessert oder anders geschrieben werden könnte. Dann würde ich aber Grundsätzlich gar nichts bloggen :-) Für die Öffentlichkeit zu schreiben bringt den Blogger auf ein anderes Level, je öfter er tut.

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  22. Danke für diesen tollen Beitrag. Ich habe den Link dieses Artikels gleich an meinen „Göttergatten“ geschickt, damit er sieht, was wir Blogger wirklich sind. Meine Äußerungen zum Thema ähneln sich mit deinen und auf ein „Öhm…“ folgt in der Regel ein „Eigentlich…“!

    Viele liebe Grüße aus der „Kinderküche“ (den Namen nicht falsch interpretieren ;-) )
    Sandra-Maria

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