Danke #aufschrei

Am 24. Januar schrieb @vonhorst nachts ein paar Tweets auf, in denen sie auf kleine sexistische Momente des Alltags aufmerksam machte.

Der aufdringliche Typ, der mich Bitch nannte, nachdem ich lange mit ihm rumhing und in einer Pause von einem anderen Typ angesprochen wurde.

Inspiriert wurde dieser sicherlich durch die aktuelle Debatte um Rainer Brüderle, die Mina so vortrefflich kommentiert hat und vor allem von @ruheplus Text Normal ist das nicht!

@marthadear machte gleich mit und Schlug das Hashtag #aufschrei vor.

anne wizorek
@marthadear
@ wir sollten diese erfahrungen unter einem hashtag sammeln. ich schlage #aufschrei vor.

Seitdem wimmelt es in meiner Timeline von traurigen Anekdoten des sexistischen Alltags, von Männern, die sich auf den Schlips getreten fühlen und mit ihren Äußerungen nicht besser dafür argumentieren könnten, dass es nach wie vor ein Sexismusproblem gibt.

Diverse Texte zum Thema – Wahnsinn wie schnell manche Leute reagieren und schreiben können – wie zum Beispiel von Antje Schrupp, Happyschnitzel, die Mutti, Little Jamie, Kiki, Natalie, der Kaltmamsell. Hanhaiwen, Anne Schüssler oder auch sehr pointiert Mein später Aufschrei von Dr. Mutti folgten darauf.

Innerherhalb von ein paar Stunden wurde das Thema auch von den ‘klassischen Medien’ wie beispielsweise der Tagesschau, dem Handelsblatt oder Spiegel Online aufgegriffen und jawl richtete eine Sammelstelle auf Tumblr ein.

Lange habe ich meine Twittertimeline und die daran angrenzenden Diskussionen nicht mehr so interessiert und beeindruckt verfolgt wie heute.

Ein großes Thema war die Diskussion nach der Opferhaltung. Oder überspitzt gesagt, Frauen sind selbst Schuld, wenn sie sich nicht wehren.

Als ich 12 Jahre alt war musste ich einmal wegen eines kaputten Fahrrads zu Fuß von der Kreisstadt ins Dorf gehen. Der Weg führte durch einen Wald. Eigentlich waren viele Leute auf der Strecke unterwegs – es war Sommer – aber dennoch war ich allein, als ein Mann vom Fahrrad abstieg, sich an den Wegesrand stellte und die Hose runterzog als ich an ihm vorbei gehen musste.

Meine Mutter hatte immer allergrößten Wert darauf gelegt, dass ich schon früh begriff, dass mein Körper ausschließlich mir gehört. Außerdem war klar, dass sie mir im Zweifel immer glauben und für mich kämpfen würde, wenn ich das Gefühl hätte, dass jemand etwas mit mir tut, das ich nicht möchte oder mir unangenehm ist. Sie hatte mir erklärt, dass sich Exhibitionisten meist nur zeigen wollen und einem nichts tun. Ich bewahrte also Ruhe und ging an ihm vorbei. Dann folgte er mir, drehte mich um, und ich griff ihm in die Eier. Auch hier gilt der Dank meiner Mutter, die mit mir schnelle Grifftechniken übte und mich darin bestärkte, dass ich mich jederzeit hemmungslos verteidigen darf. Der Mann war völlig überrascht und ließ mich los. Ich drehte mich um und ging nach Hause.*

Voller Adrenalin war ich sehr stolz auf mich, ich hatte Ruhe bewahrt und mich zur Wehr gesetzt. Der positive Ausgang dieser Situation hat mein Leben in sofern beeinflusst, als dass ich keine Angst mehr hatte. Ich wusste, dass ich eine Chance habe und mich wehren kann.

Gleichwohl darf man aber nicht vergessen, dass ich eine großartige und vorausschauende Mutter habe, die den Grundstein für dieses Selbstbewusstsein gelegt hat und Glück hatte, dass es sich offenbar um keinen allzu aggressiven Sexualtäter handelte.

Sich zu wehren ist natürlich wünschenswert und häufig zielführend aber das kann nicht die Antwort auf das Fehlverhalten anderer sein. Zu schnell geht das in die Argumentationsschiene der Waffenlobby. Wenn jeder eine Waffe hat, dann passieren auch keine Amokläufe mehr.

Gute Erziehung, Training, Selbstbewusstsein ist toll aber die Ursachen liegen woanders und da sollte auch angesetzt werden.

Zumal viele der getwittereten Anekdoten sozusagen zum “Minisexismus” zählen. Dieser ist einfach nicht greifbar und darauf angesprochen, können die Verursacher das auch wunderbar runterspielen. Gegenwehr fürht hier auch häufig zu Verspottung, womit wir dann wieder bei #aufschrei wären.

Ein weiterer Aspekt der mir auffiel, war der stete Hinweis – kommt gern von Männern – dass Frauen sich zuweilen auch sexistisch benehmen. Ich bin mir sicher, dass 10 Männer zusammen innerhalb eines Jahres weniger sexistische Erlebnisse hatten als ich im gleichen Zeitraum.

Männern mögen es auch schwer im Leben haben, aber laut rumzukrakehlen, sie würden auch ständig objektifiziert und Opfer anzüglicher Bemerkungen und Handlungen ist lächerlich.

Und ja, ich schaue mir gern hübsche Männerärsche an und erfreue mich an großen Männern mit breiten Schultern und langen Beinen aber ich fasse ihnen nicht auf den Po und in den Schritt. Ich bitte sie nicht, über ihre Brusthaare streicheln zu dürfen. Selbst besoffen habe ich mich so gut im Griff, dass ich nicht meinen Unterleib beim Tanzen an Männern reiben muss.

Anatol Stefanowitsch twitterte

Anatol Stefanowitsch
@astefanowitsch
Und wir Männer fragen uns bitte, wie oft wir selbst schon Anlass für einen #Aufschrei waren.
und so sehr ich diesen Tweet mag, umso mehr glaube ich eben auch, dass sich die Majorität der Männer nicht sexistisch benehmen. Vielmehr gibt es einfach ein paar Idioten, die den gesellschaftlich tolerierten Sexismus nutzen. Sexismus ist ein Kavaliersdelikt wie Steuerhinterziehung. Nur die wenigsten müssen Repressalien fürchten, wenn sie einer Frau an den Po fassen oder im Club mit biergeschwängerten Atem behaupten, man wolle es doch auch. Selbst nach einer Abfuhr oder einem dummen Spruch von Seiten der Frau werden sie beklatscht von ihren Kumpels und manchmal auch von den Mädels, die noch rumstehen.

Sexismus doof zu finden, ist in etwa so populär, wie sich auf Twitter als Katzenhasser zu outen. Die relativ wenigen, die sich schlecht benehmen, werden gebilligt und bestätigt mit dem Resultat, dass ihr schlechtes Bild auf die gesamte männliche Population projeziert wird. Und damit ist keinem geholfen.

Gleichzeitig wirft das Verhalten einiger die Frage auf, wie sich denn nun Frauen zu nähern sei. Ich selbst habe mich oft bei den Debatten um Political Correctness gefragt, wo am Ende der Spaß an Ironie, Sarkasmus, bösem Witz, Flirterei, Gewitzel bleiben soll, wenn man jedes Wort im eigenen Mund umdrehen muss.

Neulich ging ich die Straße entlang. Mir kam ein Mann entgegen, der mich freundlich anlächelte und als ich an ihm vorbei ging sagte er: “Sie sind sehr hübsch.” Mich hat das sehr gefreut und ich habe zurückgelächtelt. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es viele Leute gibt, denen die Situation unangenehm gewesen und das Verhalten unangemessen erschienen wäre. So etwas zu ächten oder zu verbieten würde allerdings zu nichts – außer einer allgemeinen Tristesse – führen. Die für mich einzigst richtige Weg wäre im Grunde Toleranz und Respekt von beiden Seiten.

Wenn ich den Eindruck habe, mit meinem Verhalten andere in Verlegenheit zu bringen – und sei es mir noch so unverständlich – liegt es doch nur nahe, dass ich a) damit aufhöre und b) mich ggf. entschuldige und die Entschuldigung hoffentlich angenommen wird. Damit ist der Situation der Wind aus den Segeln genommen.

Und zu guter Letzt gibt es natürlich auch noch die Mythen der Geschlechter. Mit voller Wucht spülten sie sich heute in meine Timeline. Es war die Sprache von richtigen Männern, als ob es falsche gäbe, und damit impliziet von einem Regelwerk wie sich Männer beziehungweise auch richtige Frauen zu verhalten haben.

Diese Orientierung an Regelwerken fürs geschlechteradäquate Verhalten halte ich für eine der Wurzeln für Sexismus. Es gelten nämlich immer noch unterschiedliche Regeln.

Amanda Todds Mobbinggeschichte beginnt mit einem Bild ihrer nackten Brüsten. Bisher kenne ich keine Geschichten von heterosexuellen Männern, deren Penisbilder zu einem Selbstmord führten. Im Gegenteil, Schwanzbilder werden häufig auch unaufgefordert verschickt. Die Frage ist, warum können Brustbilder eine weibliche Existenz zerstören, Schwanzbilder aber nicht?

Warum prahlen Frauen selbst im Freundinnenkreis kaum von ihren Bettgeschichten, für Männer gehört es indessen zum guten Ton? Warum werden nach wie nur Frauen im Bewerbungsgespräch nach ihren Familienplänen gefragt, Männer aber so gut wie nie? Warum wird Spielzeug, dass Jahrzehnte geschlechtsneutral funktionierte, auf einmal geschlechtsspezifisch?

Natürlich gibt es Unterschiede zwischen Frauen und Männern aber das Regelwerk der Geschlechter, in dem wir immer noch verharren, geht weit darüber hinaus. Mit dem Resultat, dass es wirklich Menschen gibt, die glauben, dass eine Frau “Ja” meint, wenn sie “Nein” sagt. Womöglich ist das in der Menschheitsgeschichte schon einmal vorgekommen aber vor 2.000 Jahren gab es auch mal jemand der über Wasser gehen konnte, seitdem hat das allerdings niemand mehr geschafft.

Oder der Verweis auf die männliche Triebhaftigkeit. Abgesehen davon, dass meiner Erfahrung nach die Triefhaftigkeit nichts mit dem Geschlecht, sondern geschlechtsneutral indidviduell ist, ist das doch keine Rechtfertigung. Wenn ich mich nicht im Griff habe, handelt es sich nicht um das genetisches Erbe, sondern um ein Armutszeugnis. Penisse müssen nicht aus der Hose genommen werden, keine Hand muss auf einer großen, hübschen Brust landen, Pos in gut sitzenden Hosen müssen nicht anzüglich kommentiert werden.

Ebenfalls nicht totzukriegen ist der anscheinden krampfhafte Mechnismus Frauen, die keinen Beifall beim dritten Herrenwitz spenden, als häßliche, sexuelle verklemmte und beziehungsunwillige Männerhasserinnen darzustellen, die nur durch einen guten Fick wieder in die Spur zu bringen sind. Eine Argumentationslinie, die noch unter jedem Hitler-Vergleich angesiedelt ist.

Wie dem auch sei, Dank #aufschrei bzw. international #outcry ist endlich mal auf den Tisch gekommen, was zu sagen war. Und als nächsten kommt dann hoffentlich bald ein sexismusarmes Zusammenleben. Im Grunde ist es einfach:
entschuldigen, wenn man das Gefühl hat, eine Grenze überschritten zu haben, ein “Nein” für ein “Nein” nehmen und einfach mal nicht anfassen.

Update: Meike Lobo hat in ihrem Text Das Schreien der Lämmer einige Punkte aufgeworfen, die stark diskutiert werden. Sehr zu empfehlen sind hierzu beispielsweise die Blogeinträge von Sue und dem Haltungsturner.

Frau Meike stellt sich die Frage, ob sich Frauen durch das #aufschrei-Mem zu hilflosen Lämmern stilisieren, ob man bei der Diskussion nicht noch mehr zwischen Sexismus und sexuellen Übergriffen unterscheiden muss, ob das was als Sexismus verstanden wird, nicht eher aus einer unglücklichen Kommunikation resultierte (und vom Sender gar nicht so gemeint war) und ob Frauen nicht einfach mal ihre Opferhaltung aufgeben und sich wehren statt beschweren sollen. Auch Sibylle Berg legt in Frauen, wehrt Euch den Fokus auf eine wehrhaftes Verhalten der Frauen als Reaktion auf sexistische Situationen.

So sehr ich der Meinung bin, dass Frauen sich unbedingt wehren sollen, finde ich, dass das Mem eine ganz andere Aufgabe hat. Es zeigt den alltäglichen – subjektiv empfundenen – Sexismus sehr vieler Frauen auf und in der Masse wird deutlich, dass es ein Problem gibt, das bisher immer runtergespielt wurde.

Die beiden Texte relativieren das Mem, wie Äußerungen von Wissenschaftlern die sagen, dass es das Ozonloch gibt, es aber eigentlich ganz klein ist. Daraus ziehen viele den gemütlichen Schluss, dass man dann auch weitermachen kann wie bisher, viele Kommentare auf Twitter und unter den Texten bestätigen das.

Eine gute Kommunikation setzt – meiner Meinung nach – in einem ersten Schritt voraus, dass auf das Grundproblem hingewiesen wird. Eine konstruktive Kommunikation zwischen allen Beteiligten – und da sind Meike und ich wieder im gleichen Boot – sollte unbedingt folgen und ist im Grunde auch der einzige Weg für ein angenehmes Miteinander. Vorwürfe, Relativierung, Gesetze, Verunsicherung, Bagatellisierung und gegenseitiges Schuldzuschieben haben bei der Lösung des Problems nichts zu suchen.

Patricia Cammarata hat auch Keine Lösung, aber viele Fragen aber fügt der Debatte noch einige spannende Aspekte hinzu.

Daniela Warndorf, die in Frau Meikes Text zitiert wurde, geht in Wir sind keine Lämmer ausführlich auf ihr Zitat im Detail und die Sexisumus-Debatte allgemein ein.

*Die Geschichte endete wie folgt: Der Mann hatte an dem Tag noch mehr Mädchen aus meinem Dorf belästigt. Wir erstatteten alle Anzeige. Einige Tage später war ich mit einer Freundin unterwegs. Wir sahen zufällig den Mann in der Nähe des “Tatorts” und riefen die Polizei. Er wurde festgenommen und einge Monate später war die Verhandlung. Ich musste als einziges “Opfer” aussagen. Laut meiner Mutter schaute er mich dabei die ganze Zeit völlig verstört und verängstigt an. Das Strafmaß belief sich auf 3 Monate auf Bewährung, weil er Ersttäter war und an dem Tag wohl seinen Job verloren hatte.

29 Kommentare, 21 Tweets, 18 Facebook Shares, 16 Plusones

  1. ******************KOMMENTAROMAT**********************
    Hätte von mir sein können
    *****************/KOMMENTAROMAT**********************
    (Inklusive der Story von dem Exhibitinisten. „Meiner“ wartete in der Tiefgarage unserer Wohnanlage auf mich, in der ich mein Fahrrad abzustellen pflegte. Ich war elf und auf dem Weg in die Schule, ging n die Garage um mein Rad zu holen und traf dort auf diesen Typen, der mir unaufgefordert sein Gemächt zeigte und gleichzeitig die Hand auf dem Drücker hatte, mit dem das Garagentor rauf- bzw. runtergelassen wurde. Ich schrie so laut ich konnte, während er sich einen von der Palme rubbelte und gleichzeitig kam wohl ein Nachbar die Einfahrt hinunter in die Garage, was das Schwein überforderte. Jedenfalls flüchtete er. Ich war völlig auf autopilot, fuhr in die Schule und habe bis zum heutigen Tag niemandem davon erzählt. Nicht weil ich mich schäme (wofür auch?), sondern weil ich das Erlebnis ehrlich komplett verdrängt hatte. (Es blieb nicht das einzige dieser Art, das darf ich noch anmerken.)

    Ja, es gibt sichlich Männer, die ebenfalls unter Sexismus leiden. Aber ganz ehrlich? Es ist eine verschwindend geringe Minderheit. Und es ist schon verdammt auffällig, wie sie plötzlich alle dort kommentieren, wo Frauen von ihrem Alltagsscheiß erzählen und zu relativieren versuchen. Für mich ist das ein weiterer Versuch, den Diskurs an sich zu reissen, ein Machtspiel.

  2. Leider schreibst Du viele treffende Beobachtungen und sie betreffen nicht nur Frauen, sondern auch transsexuelle Menschen: Das Wort “Transe” z.B. wird verächtlich m.W. nur für die transsexuellen Menschen verwendet, die ihr hormonelles Geschlecht dem weiblichen Hirngeschlecht angleichen wollen – nicht aber umgekehrt für die, die ein männliches Hirngeschlecht haben.

  3. Gibt es überhaupt Frauen, die ihr gesamtes Leben von sexuellen Übergriffen verschont bleiben? Ich kenne keine einzige. Wenn ich mit Frauen darüber spreche, kommt immer heraus, dass jede es kennt. Der Typ, der im fast leeren Kino den Nebenplatz wählt und sich ununterbrochen in den Schritt fast, bis frau sich still und leise wo anders hinsetzt. Der Typ, der seine in der Hirarchie höhere Position ausnutzt, um ein paar Sprüche über Körperbau und Gelenkigkeit zu platzieren. Es gibt tausend Beispiele.
    Von Kleinigkeiten, kaum zu bemerken, bis hin zu körperlichen Übergriffen.
    Soll ich meiner Tochter etwa erklären, dass es normal ist, von Männern sexuell angegangen zu werden, einfach, weil es so häufig passiert?

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  7. Danke!

    Traurig eigentlich, dass eine Mutter ihrer Tochter solche Dinge vermitteln muss.
    Und mutig von Dir, einen fremden Mann anzufassen. Würde ich mich wahrscheinlich nicht mal als Erwachsene trauen.

  8. #aufschrei ist das erste Mal, dass ich mir nicht nur den Post, sondern auch die Kommentare komplett durchlese, damit ich den aktuellen Stand der Diskussion nicht völlig verfehle.
    Bin hier trotzdem off-topic ;-)
    Der Satz “Und ja, ich schaue mir gern hübsche Männerärsche an und erfreue mich an großen Männern mit breiten Schultern und langen Beinen aber ich fasse ihnen nicht auf den Po und in den Schritt. Ich bitte sie nicht, über ihre Brusthaare streicheln zu dürfen. Selbst besoffen habe ich mich so gut im Griff, dass ich nicht meinen Unterleib beim Tanzen an Männern reiben muss.”
    !Made my day!
    Einerseits weil neulich eine Kollegin meinen “knackigen Hintern” lobte und andererseits weil letztes Jahr ein Kollege meinte, mich als Grabscher hinzustellen, weil ich das Angebot in Form von “sie rieb beim Tanzen ihren Unterleib an meinem” angenommen hatte.
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    Dazu muss man vielleicht auch noch erläutern, dass die Kollegin und ich auch zusammen in die Sauna gehen, nie was miteinander haben werden und uns trotzdem jeweils großartig finden.
    Das zweite Thema hatte sich in der Firma damit erledigt, dass ich den Geschäftsführer und das reibende “Opfer” zusammenbrachte, die sich zwar nicht als dauerhaft an mir interessiert, aber auf keinen Fall belästigt darstellte.

    Ich habe keine abschliessende Idee, wie man die oben stehenden Probleme vermeiden will, aber es war – besonders als angeblicher Täter – sehr interessant diese Probleme zu erleben.

  9. Zusatz zum letzten Post:
    beim vierten Durchlesen bemerkte ich grade, dass manche meinen ersten Post als sexistisch sehen könnten.
    Ich hoffe, das ist nicht so – wenn doch, bitte melden; bin für Klarstellungen jederzeit zu haben :-)

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  23. Verspätet gelesen, aber jedes Wort für treffend befunden. Befremdlich fand ich einzelne Reaktionen auf Twitter von Männern in der Art „Hab dich nicht so, euch geht’s doch gut in Deutschland/im Vergleich zu früher/im Vergleich zu sonstwas“, die die Erfahrungen von Frauen abzuschwächen versuchten. Ich wünschte, sie alle würden dies hier auch noch lesen.

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