Monatsabrechnung: Monatslinks März 2013

Den März möchte ich, aus Zeitgründen, mit einer kleineren Auswahl an Links als üblich abschließen.

Als Freund der Logik begreife ich einfach nicht, warum Homosexuelle nicht die gleichen Rechte bei Eheschließung und Adoption haben sollen wie Heterosexuelle. Eine wunderschöne Geschichte darüber, wie zwei Männer ihren Sohn in der Ubahn fanden, veranschaulicht worauf es eigentlich ankommt, wenn man – wie auch immer – ein Kind bekommt.

Glutamat ist nicht böse und die unglaubliche Anzahl von Favs und Retweets meiner Verlinkung auf Twitter zeigt, dass das Thema mehr Menschen zu interessieren scheint, als Sex.

Wo sie gerade sagen Sex. Frauen und Pornos ist ja nach wie vor ein eher heikles Thema, bei dem irgendwie keiner zu wissen scheint, was Frauen wirklich mögen, inklusive der meisten Frauen. Insofern fand ich sowohl das Interview mit Tristan Taormino als auch den Rant von WG und nicht zuletzt das Interview mit der BBW Porn Performerin April Floris spannend.

Karneval, ein attraktiver Mann, tolle Fotos und ein schöner Text, das muss ich verlinken.

Ebenfalls attraktiv ist dieser Mann, der seine Freundin mit einem selbstgemachten Kalender überracht hat. Dank an dieser Stelle an Sue Reindke für die vielen großartigen Links, wie auch diesen hier, mit Tipps für Hochzeitsfotos.

Patricia Cammarata war in der Kita ihrer Kinder und hat einen Vortrag gehalten. Wenn es nach mir ginge, könnte sie von nunan ihren Lebensunterhalt damit bestreiten, durch Deutschland zu reisen und in Kindergärten und Schulen Vorträge von Italien über Internet bis Perfektionismus zu halten.

Neuchlich hörte ich zum ersten Mal vom Bechdel-Test. In dem Zusammenhang fand ich es auch spannend, dass Geena Davis ein Institut on Gender in Media gegründet hat. Wenig überraschend ist der Status quo – See Jane – mit einer unterdurchschnittlichen Darstellung von Frauen und Mädchen in den Medien und der Tatsache, dass weibliche Charaktere noch mehr als männliche Charaktere vor allem Sterotypen entsprechen.

Auch Anne Schüssler zählt Frauen in den Medien und woanders und kommt zu eher dürftigen Quoten.

Wunderbar versinnbildlicht wird dies auch bei the bobs in diesem Jahr. Ich habe 10 männliche und 5 weibliche Jury-Mitglieder gezählt. Die Auswahl der nominieren deutschen Blogs hat ein Verhältnis 5 zu 3 (Publikative.org und Verfassungsblog habe ich nicht mitgezählt) zu Gunsten der von Männern betriebenen Blogs. Best Person to follow Germany hat sogar ein Verhältnis von 8 zu 1 zu Gunsten von Männern (LobbyControl habe ich als genderneutral gewertet).

Ganz ehrlich, das kann ich weder ernst nehmen. Es scheint als habe jemand seine Arbeit nicht gemacht und/oder nicht ernst genommen. Insofern verweigere ich dieses Jahr meine Partizipation an den Wahlen.

Ich verlinke auch nicht mehr zu Jan Fleischhauer, der wirft mir nachher nur Sexismus vor, während er rumheult, dass man Frauen jetzt gar nicht mehr anfassen darf. Aber ich verlinke gern Felix Schwenzel der schreibt fleischhauer korrigiert seine quellen lieber, als sie anzugeben.

Aurelies Blogeintrag Sex und das Internet klingt wesentlich fluffiger, als das was den Leser dann erwartet. Persönlich habe ich bisher sehr gute Erfahrungen mit der deutschen Polizei und dem deutschen Rechtssystem gemacht, aber hier muss etwas unglaublich falsch gelaufen sein. Anders kann ich mir nicht erklären, warum hier die entsprechenden Polizeibeamten ein Opfer zum Täter gemacht haben und völlig unnötig einer jungen Frau massive Probleme bereiten.

Kathrin Passig schreibt nun monatlich für zeit.de und startet fulminant mit Nachrichten an niemand Bestimmten.

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