This is how I work

Herr Buddenbohm hat mir ein Stöckchen zugeworfen (sagt man das heute noch so?).

Isabella hat mit einer deutschen Version von “This is how I work” angefangen und daraufhin einige Leute wie Maximilian gebeten, den Fragenkatalog auch zu beantworten. Mittlerweile haben schon viele mitgemacht.

Dieser freundlichen Anfrage möchte ich nun nachkommen.

Bloggerinnen-Typ:
Mein Traum wäre es, irgendwann die Madame Lily Bollinger der Blogosphäre zu sein. Aber wahrscheinlich bin ich eher eine Leslie Knope mit Familie.

Gerätschaften digital:
Ein iPhone 5, ein iPad 1 und einen iMac, außerdem eine digitale Nikon D90 und ein iPod im Auto.

Gerätschaften analog:
In der Küche liegt ein Block für die Einkaufsliste.

Arbeitsweise:
Meistens schreibe ich abends, wenn die Kinder im Bett sind am Schreibtisch auf meinem Computer. Manchmal aber auch in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit oder während der Mittagspause, dann auf meinem Handy.

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?
Am Computer schreibe ich direkt in WordPress. Auf meinem Handy nutze ich die Apple-App „Notizen“ sowohl für Ideen als auch für ganze Texte.

Manchmal nutze ich auch die WordPress App. Dabei darf ich nicht über WordPress in Safari eingeloggt sein, weil sich sonst alles aufhängt.

Ich recherchiere in meinem Kopf oder mit Google. Es ist aber auch schon vorgekommen, dass ich Unterlagen oder Bücher und Bilder zu Hause rausgekramt habe.

Zum Lesen anderer Texte – die mich zuweilen zu neuen Blogtexten inspirieren – nutze ich noch Reeder, versuche mich aber schon an Feedly zu gewöhnen. Mein Feedreader wird regelmäßig gewartet. Blogs die ich selten lese, fliegen raus, auch wenn ich die Autoren mag. Dafür nehme ich auch schnell neue Blogs auf. Die Bandbreite ist relativ groß von Politikblogs über Foodblogs, Feministische Blogs, ein paar Modeblogs, Sexblogs bis hin zu Blogs mit Familiengeschichten. Ich versuche meine Filterbubble durch einen möglichst breit gefächerten Reader immer wieder zu erweitern.

Außerdem finde ich bei quote.fm tolle Texte und auch viele Accounts, denen ich auf Twitter folge, verlinken oft sehr feine Sachen.

Mein Linkdump ist Twitter oder quote.fm. Lese ich einen Text der mir gut gefällt, verlinke ich ihn zunächst auf Twitter und/oder bei quote.fm. Am Ende des Monats wähle ich die besten für meine Monatsabrechnung aus und kommentiere sie da noch etwas ausführlicher.

Demnächst möchte ich reclaim.fm ausprobieren und mal schauen, was sich daraus an neuer Arbeitsweise für mich ergibt.

Wo sammelst du deine Blogideen?
Sie sind da. Zwischen 2007 und 2011 hatte ich eine lange Blogpause. Seitdem habe ich keine Angst mehr davor, nicht zu wissen, was und worüber ich schreiben soll. Nach einiger Zeit kommt das automatisch wieder. Vielleicht etwas anders als vorher aber darum geht es mir im Grunde auch.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet:
Habe ich nicht. Ich lese zwar sehr schnell aber ich schreibe sehr langsam. Für gewöhnlich brauche ich 3-5 Stunden für einen Text aber ich werde schneller. Das nennt man wohl Übung.

Benutzt du eine To-Do List-App? Welche:
Nö. Ich habe mir über google-docs eine To-Do-Liste erstellt, die ich ca. jede Woche aktualisiere und ausdrucke.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?
Ich möchte keinesfalls auf die Espressomaschine im Due Baristi verzichten.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?
Neulich sagte mir eine Freundin, dass ich die Fähigkeit habe, unangenehme Dinge anzusprechen ohne dabei die Leute (zu sehr) vor den Kopf zu stoßen. Ich glaube und hoffe, dass das stimmt.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?
Wenn ich konzentriert schreibe, macht mich Musik total aggressiv. Ich liebe Stille und wenn ich Musik hören und genießen möchte, mache ich das am liebsten wenn ich allein bin und keinerlei Ablenkung habe (also quasi nie). Nebenbei höre ich nur im Auto gern Musik oder Radio, dann meist fluffigen Pop.

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?
Ich bin eine späte Frühaufsteherin. Optimal ist eine Zeit zwischen 7 und 8 Uhr für mich. Für gewöhnlich stehe ich aber zwischen 6 und 7 Uhr auf.

Am liebsten und produktivsten erledige ich Dinge am Vormittag. Zum Nachmittag hin werde ich matschig und genieße gern eine Pause mit Mittagsschlaf.

Abends halte ich bis ca. 0 Uhr gut durch. Theoretisch reichen mir 5 Stunden Schlaf aber auf Dauer werde ich dann weinerlich und gesundheitlich tut es mir auch nicht gut. Optimal ist, wenn ich gegen 23 Uhr schlafe.

Eher introvertiert oder extrovertiert?
Extrovertiert, alles andere wäre eine Lüge.

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?
Wer sich berufen fühlt.

Der beste Rat den du je bekommen hast?
Warten bis die Leichen an einem vorüberziehen.
(Geduld ist immer die beste Strategie.)

Noch irgendwas wichtiges?
And World Peace.

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