Links der letzten Monate

Seit Januar keine Links mehr kommentiert gepostet. In sofern heute gut abgehangene Links der letzten Monate.


Ist das Internet gut oder schlecht? Ja.
Ich liebe Essays. Ich finde, sie sind mit die freieste Form, um Meinung, Wissen und Ideen miteinander zu verbinden. So wie Zeynep Tufekci, die eine gewaltige geistige Piourette dreht in der Internet, Social Media, die Proteste im Gezi Park, Überwachung und einiges mehr miteinander verschmelzen.

Die Gleichsetzung von dicken Körpern mit Ungelenkigkeit und Unsportlichkeit ärgert mich oft. Das eine hat – genauso wenig wie bei schlankeren Menschen – nichts mit dem anderen zu tun. Wie auch Emma Haslam so wunderbar beweist.

Julia Scott hat bei einem Kosmetik-Test mitgemacht. Bakterien statt Seife. Im Grunde ist die Frage „warum nicht?“.

Die schönsten Modefotos der letzten Monate.

Ich habe es ja nicht so mit Tieren, aber Delfine und Schweine sind eine Ausnahme. Das heißt zwar noch nicht, dass ich bei einem Delfin einziehen würde, aber die Geschichte von Margaret Lovatt und Peter ist beeindruckend.

Ist Küssen wichtiger als Sex? Gute Fragen, gute Antworten, das hat man beim Thema Sex ja leider nicht so oft.

Bevor die WM zuende geht, am besten noch einmal die Last Week Tonight Show mit John Oliver zum Thema Fifa gucken.

Die große Anzahl von schlechten und bösen Texte zum Thema Inklusion zeigt immer wieder, wie beschränkt die Geister insbesonderer deren sind, die ungefragt ihren vermeintlich großen Intellekt präsentieren.
Empfehlen kann ich aber immerhin zwei wirklich gute, unaufgeregte und kluge Texte: Jawl: Inklusion und Dr. Mutti: Henrinklusionichtmöglichenrinklusw.

20 Things They’ll Never Tell You About Being a Sex Worker. Ich fand das hochinteressant und es zeigt auch wieder, wie weit die Debatten an den tatsächlichen Bedürfnissen und Schwierigkeiten von SexarbeiterInnen entfernt sind.

Gern wird der patriachiale Kapitalismus mit angeblichen Evolutionstheorien gerechtfertigt. Sobald man sich aber näher mit Evolution und Anthropologie beschäftigt, sieht man schnell, dass das Bild viel facettenreicher und vor allem komplexer ist. Robert Sapolskys Studie über ein Affenrudel in Kenia ist ein Beispiel dafür, dass alles auch ganz anders sein kann.

Und auch George Orwell kann man von einer anderen Perspektive sehen: When Orwell Was Propaganda.

Und manchmal versteht man sich auch wenn man sich nicht versteht. Fast Fisch. Kommunikation ist einfach eine lustige Wundertüte.

Who’s fucking (nsfw!) Real deep.

Frau Dinges über Google und Die falsche Debatte. Der beste und pointierteste Text zu diesem Thema.

Wenn ein Einkaufszentrum zu einem Fischteich wird.

Link-Empfehlunge des Mannes:

Wer ist Marine Le Pen? Wie so oft: der Feind meines Feindes ist mein Freund, das macht es moralisch aber nicht wirklich bessser.

Deutscher Rettungswagenfahrer in Saudi-Arabien: „Hör mal, dein Kind stirbt jetzt“ auf so vielen Ebenen schrecklich.

Wikipediaeintrag Heim & Welt gnihihi

Udo Lindenbergs #panikparty – Anatomie eines Shitstorms

Babyschwimmkurs zur Sicherheit, sehr faszinierend.

3 Kommentare, twittern, 3 Facebook Shares, plussen

  1. Ich habe dich über Texterella in dem Video „140 Sekunden mit…“ auf Youtube gesehen! Du bist ganz toll rüber gekommen und was du dort erzählt hast, hat mir sehr gut gefallen! Das möchte ich dir unbedingt sagen.
    Viele herzliche Grüße von Bianca

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