Frühherbstlinks

An diesem Bild ist einfach alles richtig.

Meine größte Ängste in Hinblick auf den Tod sind, zu früh aus dem Leben gerissen zu werden oder qualvoll zu sterben. Boris Schumatsky schreibt über den Tod in Moskau und das ist nicht schön.

Momentan gucken wir die 2. Staffel Orange is the new Black. Abgesehen von der guten Story und den tollen Schauspielern bin ich begeistert von der Vielfalt. Ich habe noch nie eine Serie gesehen, in der so viele verschiedene Menschen (Hautfarben, Staturen, Geschlechtsidentäten usw.) zu sehen waren. Ich frage mich wirklich, warum nicht alle Filme und Serien auf die verschiedensten Farben, Formen und Wesen in der Menschheit zurückgreifen? Es ist großartig und wunderschön und interessant und überhaupt.

Ich schweife ab. Wie kam ich auf Orange is the new Black? Ach ja, von diesen schönen Frauenportraits (nsfw).

A letter to … the strangers on that Friday train – Menschen sind gut und manche auch bewunderswert hilfsbereit.

Ellyn Ruddick-Sunstei hat wunderschöne und sehr intime Bilder (nsfw) von Menschen mit Behinderung in deren Schlaf- und Badezimmern gemacht.

Die Finanzierung der Krautreporter hat sich mir immernoch nicht erschlossen. Ich bin sehr gespannt auf das was in den nächsten Wochen kommen wird, vielleicht bin ich hellauf begeistert und werde doch noch Mitglied. Bis dahin überzeugen mich eher skeptische Texte zu diesem Projekt.

Ich mag die Serie „Wir müssen reden“ im Zeit Magazin. Auch War es wirklich nur Sex riss ein paar interessante Aspekte an. Was mir immer fehlt ist, dass einfach nicht konsequent weitergedacht wird, sondern die Serie an den gesellschaftlichen Standards scheitert, die sie nicht wagt zu überschreiten, oder auch nur in Frage zu stellen.

Frau Brüllen war mit ihrer Familie auf Island (Teil 1, Teil 2) und jetzt will ich da auch baldmöglichst mal hin.

Vor ein paar Monaten entdeckte ich Lu zieht an und bin seitdem völlig begeistert von Lu und ihrem Kleidungsstil. Mein Favorit der letzten Wochen: das Kleid von Remi Ray.

Mein Vorbild fürs Alter: „I got into doing gang bangs in 2008,“ says Shirley, 78, in the NSFW clip above.

Wenn man in Köln Musikwissenschaft studiert hat, kam man an Karlheinz Stockhausen nicht vorbei. Ich konnte mit ihm nie etwas anfangen. Aus diesem Grund wollte ich zunächst auch nicht das Interview mit Mary Bauermeister lesen. Es wäre ein Schande gewesen. Nicht nur weil Stockhausen nur indirekt vorkommt, sondern weil Mary Baumeister eine ganz großartige Frau und Künstlerin ist, die mir leider bisher nicht bekannt war. Katia Kelm hat extra wegen ihr die Galerie 401 contemporary besucht und darüber – aber auch über die artweek – einen fulminanten Bericht geschrieben.

How Hunter-Gatherers Maintained Their Egalitarian Ways – der Text, der mich in den letzten Wochen am meisten inspiriert hat und von dem ich eigentlich jedem im meinem Umfeld ausführlich berichtet habe. Einfach weil ich wirklich glaube, dass Demut und Selbstironie die Welt verbessern könnten.

Jetzt mal was ganz Neues. Fotos, die man nicht auf dem Firmencomputer gucken sollte: Menschen und ihre sexuellen Fetische.

Vor ein paar Wochen war der Mann mit der Tochter neue Kleidung kaufen. Das Kind wächst ja unaufhörlich. Dabei stellte er fest, dass unserer Tochter bei H&M die Jungshosen in Größe 104 perfekt passen, die Mädchenhosen in Größe 116 an der Taille zu eng und an den Beinen zu lang waren. Auch sonst ist die Mädchenkleidung hautheng, die Jungskleidung bequem und lässig. Wenn ich die Kinder in meinem Umfeld anschaue, gibt es im Alter von 0-10 eigentlich keine geschlechtsspezifischen körperlichen Unterschiede. Es gibt kleine Jungs, große Jungs, kleine Mädchen, große Mädchen, das alles völlig unabhängig vom Geschlecht. Der Mann und ich könnten darüber kotzen, dass schon 4-jährigen durch die ihnen zugewiesene Mode eingeredet sind, dass ihr Körper falsch ist.

Patricia Cammarata war auch für ihre Kinder einkaufen und stellte fest, dass das Sortiment durch die Frage nach dem Geschlecht auf eine komplett irre Weise völlig eingeschränkt ist. Ich wünschte, sie würde wirklich einen Laden eröffnen, in dem man Kleidung nach Geschmack und nicht nach Geschlecht aussuchen kann.

Asa Akira über Feminismus: Whether you’re a male or female, black, white, Asian, whatever—if you’re a human being, you should be a fucking feminist!

Link-Empfehlungen des Mannes:

It’s like they know us haha

Vater-Kind-Foto gnihihi

How I Hacked My Own iCloud Account, for Just $200

Highway to Hell – Putin wird untergehen

Sonntagsspaziergang

4 Kommentare, twittern, sharen, plussen

  1. Pingback: Serienempfehlung | Das Nuf Advanced

  2. „Die Finanzierung der Krautreporter hat sich mir immernoch nicht erschlossen“

    Die haben Geld gesammelt, das für ein Jahr reicht. Was gibts denn da groß zu erschließen?

  3. @Leonie: Ich formuliere um: mir hat sich nicht erschlossen, weshalb man so viel Geld für ein das 1. Jahr eines Startups kalkulieren muss. Auf mich machen die Berechnungen z.B. der Büro-Einrichtung und der EDV (siehe verlinkter Text) keine ökonomischen, sondern eher einen naiv-verschwenderischen Eindruck. Aber wie gesagt, womöglich irre ich mich und die Krautreporter werden ein großer journalistischer und finanzieller Erfolg.

  4. Wirklich. Asa Akira spricht im Playboy über Feminismus. Ist ja superglaubwürdig, wenn die das drucken. Dem Playboy nehme ich das erst ab, wenn er interessante Menschen beiderlei Geschlechts (ich denke hier einfach mal binär) voll bekleidet in unlasziven Posen ablichtet.

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