Vorweihnachtslinks 1. Teil

Kurz vor dem Fest der Liebe möchte ich einen wunderbaren Kurzfilm aus September über Trolle verlinken.

Apropos Trolle. Vor relativ kurzer Zeit erschien Anne Wizoreks Buch #aufschrei. Ich kann es jedem empfehlen, der eine gut recherchierte und spannende Zusammenfassung aktueller feministischer Strömungen lesen möchte. Und allen anderen kann ich es auch empfehlen, denn Feminismus ist gut für alle.

Carola Ferch ist Mutter. Bei Was machen die da? kann man einen großartigen Text darüber lesen und ich bin dankbar dafür, dass es Menschen gibt, die „fremde“ Kinder aufnehmen und lieben.

Apropos Trolle. Patricia Cammarata hat über die Hilflosigkeit im Umgang mit Trollen geschrieben und ein paar schöne Lösungsideen skizziert.

Preisverleihungen sind ein wenig wie Beförderungen, man fragt sich oft, warum die größten Idioten sie bekommen. So war es auch beim diesjährigen Friedenspreis des deutschen Buchhandels, der an Jaron Lanier ging.

Ich brauchte eine Weile, bis ich kapierte, was mit GöGa gemeint war.

Als jemand, der nicht einmal auf dem Jahrmarkt in eine Geisterbahn geht und bereits durch leises Herantreten erschrickt, wäre das wohl der denkbar schlimmste Zeitvertreib.

Teresa Bücker fasst perfekt zusammen, warum Selfies ein emanzipatorischer Akt sind.

Nach dem Interview war ich ein wenig in Ray Winstone verknallt:

Love is about loyalty. It took me a long time to find that out. You fall in love and it’s a sexual thing, but years down the line you’ve got to like the person that you live with. And I’m lucky that I do.

Eine Geschichte, wie aus einem Film, aber wahr und mit großen Augen.

Erbloggtes, hat sich mal die Mühe gemacht, die Aussagen der „Anständigen“ in Hinblick auf den Sexualkundeunterricht in Schulen auseinander zu nehmen: Teil I, II und III.

Berühmte Männer und Vergewaltigung oder wir halten das für die Realität, was wir glauben wollen.

Ich glaube Humor ist eine der effizientesten und elegantesten Waffen überhaupt. Während man bei viel von der IS hört, bekommt man selten mit, wie die Menschen in Ländern, die konkret betroffen sind, damit umgehen. Spott und Witz scheinen mir jedenfalls ein guter Weg, um Funamentalisten zu demaskieren.

Jessica Valenti über Amy Poehler, da kann nichts schief gehen.

Nach diesem Interview habe ich mich dann auch in Chuck Palahniuk verknallt:

Pornography is the giant thing in the internet age that nobody will talk about. It’s a big secret that is generating so much traffic, at the leading edge of the new Wild West. It is a pure, nonverbal example of a commodified experience; books are another example. Commodified formulae for a fake sense of immediacy.

Apropos Interview. Ich glaube, ich habe noch nie ein so gutes Interview über Sex, Liebe und Gesellschaft gelesen, wie die beiden Teile (1 und 2) eines Gesprächs mit einer ehemaligen Prostituierten. Theresa Bäuerlein stellt gute Fragen und die Antworten sind geradezu philosophisch.

3 Kommentare, twittern, sharen, plussen

  1. „Sexualkundeunterricht in Schulen auseinander zu nehmen: Teil I, II und III.“

    Äh ja. Schön, dass sich jemand die Mühe gemacht hat – die Hysterie darum nervte reichlich.

    Etwas weniger schön, dass die/der Autor/in den harten Kern der Kritik ausdrücklich bestätigt hat (ob ihr oder ihm das wohl klar ist?): Offenbar halten moderne Sexualpädagogen es für völlig normal, Kinder oder junge Jugendliche mit Analverkehr oder der Planung eines Puffs zu konfrontieren, unter welchen Rahmenbedingungen auch immer. Wer nicht erkennt, wo darin die Übergriffigkeit besteht, dem kann und will ich auch nicht mehr helfen. Er/sie möge sich mit 10 Elternpaaren in der näheren Umgebung unterhalten.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

  2. Pingback: Januarlinks, die als Vorweihnachtslinks 2. Teil geplant waren | Journelle

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