Freiwasserschwimmen

Anfang des Jahres beschloss ich, dass ich ein Ziel bräuchte. Und so meldete ich mich für einen Freiwasserschwimm-Wettbewerb an. Vor fast drei Jahren habe ich wieder mit dem Schwimmen begonnen. Meine Schwimmerkarriere als Kind war wegen ständiger Bronchitis leider nur sehr kurz. So nutzte ich den Schulsport und später das Unisportangebot. Ich war nie besonders schnell oder besonders gut aber immer gern im Wasser.

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Zunächst fing ich an, einmal wöchentlich an meinem freien Tag morgens schwimmen zu gehen.

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Die Alsterschwimmhalle wurde so zu meinem Lieblingsschwimmbad. Die 50m-Bahnen sind klar eingeteilt: „Öffentlichkeit“, „Öffentlichkeit schnell“ und „Öffentlichkeit Rücken“. Je nach Tageszeit gibt es noch „Schulschwimmen“ und „Kurs“. Die Wassergymnastik-Kurse am Vormittag sind voller älterer, sehr agiler Damen. Ich finde, dass ist das Beste was man im Rentenalter mit seiner freien Zeit machen kann: mit den Freundinnen zu schwimmen und im Wasser zu turnen. Das Schulschwimmen wirkt eher wie aus der Zeit gefallen. Mit Klemmbrettern bewaffnet stehen die SchwimmlehrerInnen am Rand und geben Anweisungen. Die Kinder wirken gelangweilt und unwillig. Immerhin müssen sie in Hamburg nicht wie in Berlin Trockenübungen auf dem kalten und usseligen Fliesenboden machen. Trotzdem möchte ich am liebsten heimlich auf der Bahn der Schulkinder auftauchen und ihnen versichern, dass schwimmen Spaß machen kann.

Anfangs schwamm ich einen Kilometer, dabei wechselte ich zwischen 50m zügigem Brustschwimmen und 50m schnellem Kraulen. Beim Kraulen versuchte ich, so wenig wie möglich zu atmen. Ohne die Rotation im
Oberkörper, die für das seitliche Atmen nötig ist, merkte ich ganz besonders gut, wie das Wasser an mir entlangfloss. Ich fühlte mich dann immer so, als wäre ich Teil des Wassers. Eine Illusion die sofort platzte, wenn ich japsend und keuchend nach Luft schnappte. An diesem Punkt wurde mir immer wieder bewusst, dass ich wohl doch nicht dauerhaft ins Wasser gehöre.

Langsam begann ich, die Distanz auf 1.500m oder 2.000m und die Kraulintervalle zu steigern. Letztes Jahr zum Geburtstag bekam ich einen Schwimmkurs geschenkt. Bei der Beratung ließ ich mir „Technik Kraul Anfänger“ aufschwatzen. Dienstags um 21:30 schwamm ich nun mit 11 anderen Teilnehmern und am Beckenkopf wurde die Tafel „Kurs“ aufgestellt. Unser Trainer Johannes hätte mein Kind sein können. Das Geschlechterverhältnis der Teilnehmer war ausgeglichen. Interessant war allerdings, dass einige Männer zwar nichtmal richtig unter Wasser ausatmen konnten, aber bereits für den Sommer einen Triathlon planten. Zunächst ärgerte ich mich, dass ich nicht den nächst höheren Kurs gewählt hatte. Ich kam mir vor wie ein Rennpferd unter Ackergäulen aber Dank des Trainers stellte ich bald fest, dass ich durchaus an vielen Stellen Optimierungspotential hatte. So war ich sehr zufrieden mit meiner geraden Wasserlage, bis ich darauf aufmerksam gemacht wurde, dass mein Po aus dem Wasser ragt. Ich war wohl doch kein Torpedo, sondern eher ein schnell treibender Eisberg. Außerdem hat es durchaus sein Gutes, noch einmal die Technik von Anfang an zu lernen. Nicht nur mein Hintern auch meine Beine hatten keine optimale Haltung. Nach 8 Stunden hatte ich den Eindruck, sehr viel gelernt zu haben und schneller zu schwimmen. Jeder im Kurs konnte am Ende 25m am Stück sehr ordentlich kraulen. Sollte jemand wirklich Kraultechnik lernen wollen, kann ich das Kursangebot vom Bäderland Hamburg wirklich empfehlen.

Parallel hatte ich mich für das 6.
Hamburger Freiwasserschwimmen Jedermann 1km angemeldet. Als Austragungsort war die Dove-Elbe ausgewählt worden, die eigentlich als Regatta-Strecke für Ruderer und Kanuten dient. Ich hatte keine Ahnung worauf ich mich eingelassen habe. Ich habe nie wirklich in freien Gewässern trainiert und wenn dann im
Meer und nicht in einem See. Zunächst einmal stellte sich die Frage nach der Kleidung. Im Rahmen einer digitalen Umfrage wurde mir empfohlen, einen Swimshorty aus Neopren zu tragen. Es gibt bei den Freiwasserschwimmern wohl Diskussionen um Neopren oder Badeanzug. Soweit ich das mitbekommen habe, gehen Freiwasserschwimmer der reinen Lehre nur mit Badeanzug oder Badehose ins Wasser. Bei einem Jedermann-Wettbewerb kann man aber wohl machen was man will.

Also beschloss ich mir einen Shorty zu kaufen. Ab Größe 44/46 gehen die meisten Sportbekleidungshersteller wohl davon aus, dass man keinen Sport treibt. Gut sitzende Badeanzüge bekomme ich gerade noch. Aber Neopren-Anzüge für Frauen werden maximal bis Größe 44 angeboten. Weil ich online nichts passendes fand, suchte ich einen Fachhandel auf. Bei Trionik suchte ich mir gleich einen Verkäufer und schilderte klar mein Problem. Er schaute mich freundlich an und sagte, er hätte da was passendes in Größe 44. Wenn der Shorty nicht passt, könnte ich sicher bei den Männeranzügen was finden. Ich glaube zwar nicht an Produkte für Männer und Frauen trotzdem sagte ich: „Aber ich möchte doch einen pinken Anzug mit Swarovski-Steinen!“ Der Verkäufer war sehr zuvorkommend und meinte: „Im Zweifel klebe ich Dir welche drauf.“ Der runtergesetzte Anzug von Camaro aus der Vorsaison (warum auch immer für schwarze Anzüge aus Neopren eine Saison sinnvoll sein soll) in Größe 44 für 80€ passte. Sehr zufrieden verließ ich das Geschäft.

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Ab Mai trainierte ich nun regelmäßig zwei Mal wöchentlich. An meinem freien Vormittag schwamm ich nicht mehr in der Alsterschwimmhalle, sondern im Kaifufreibad. Das Kaifubad in Eimsbüttel ist wunderschön. Neben Sauna, Solebad, einem Innenbecken und einem beheizten Außenbecken (25m) gibt es von Mai bis September noch ein Freibad mit Sprungbecken und einem großen ungeheiztem 50m-Becken. Die Wasser-Temperatur lag im Mai und Juni bei 19-22 Grad. Für jemanden, der wie ich, bei ca. 45 Grad duscht, ist es eigentlich vollkommen undenkbar in dieses Wasser zu steigen. Mit dem Shorty ging es aber. Trotzdem kribbelte die Kälte am ganzen Körper und wenn das Wasser beim einatmen seitlich in die Ohren floss, fragte ich mich, warum ich mir das antue. Gleichzeitig war es wunderschön. Meist waren mit mir nur 3-5 andere Leute in dem riesigen Becken. Mehr oder weniger allein im Freien zu schwimmen finde ich grandios, egal ob die Sonne scheint oder Regentropfen auf das Wasser prasseln. Meine bislang schnellste Zeit (49 Sekunden für 50m) schwamm ich ebenfalls in diesem Becken.

Nach einigen Wochen und leichter Erhöhung der Wassertemperatur auf 21 Grad zog ich erstmals im Badeanzug meine Außenbahnen. Ich fühle mich im Badeanzug wohler als im Neoprenanzug. Am liebsten würde ich ja nackt schwimmen, aber das ist eine andere Geschichte. Die Kälte prickelte nur ein bisschen mehr ohne Shorty, wenn man sich dran gewöhnt hat und keine Pausen macht. Nun schaffte ich auch die 1.000m durchgängig in Kraullage zu schwimmen, ohne zwischendurch Brust zu schwimmen. Allerdings machte ich den Fehler, zu wenig zu atmen, so dass ich am Ende häufig Kopfschmerzen durch den Sauerstoffmangel hatte. Mit meinen Zeiten war ich einigermaßen zufrieden. Als ich mit dem schwimmen anfing, brauchte ich für 1.000m zwischen 28 und 30 Minuten, jetzt waren es zwischen 23 und 26 Minuten. Mein Ziel für den Kilometer im See war es, unter 25 Minuten zu bleiben, mein Traum wäre eine Zeit um die 20 Minuten.

Per Mail erhielt ich die Information, dass man an zwei Tagen – in jeweils einem Zeitfenster von drei Stunden – in der Dove-Elbe trainieren kann. Also fuhr ich einmal quer durch Hamburg, um den See (die Dove-Elbe ist ein ruhiger seeartiger Nebenarm der Elbe) kennenzulernen. Ich wusste nicht wie er riecht, ob und wie weit man darin sehen würde, wie kalt das Wasser sein würde und ob ich mich darin wohl fühlen würde.

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Ich war vorbereitet, hatte nur das Wesentliche mit und musste mich nur noch ausziehen aber nicht mehr den Badeanzug anziehen. Mein Jedermann-Wettbewerb fand im Rahmen der deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmern statt. Als ich ankam, sah ich einen Steg auf dem sich einige junge Schwimmer tummelten. Sie sprangen ins Wasser als wären 20 Grad für sie eine Badewanne und schwammen in atemberaubender Geschwindigkeit. Außerdem verstanden sie offenbar das System aus kleinen und großen Bojen. Für mich sahen das Wasser und die Bojen aus wie ein Schaltbrett. Verschüchtert drehte ich mich um und fuhr in mein Hallenbad.

Mein Erlebnis an der Dove-Elbe verringerte nicht meine Aufregung für den Wettkampf. Am Samstag – dem Wettkampftag – war ich zu nichts zu gebrauchen. Ich hatte Mann und Kinder gebeten mitzukommen aber ich wusste nicht, ob es ein Rahmenprogramm gibt und das Wetter war hanseatisch-durchwachsen. Die Außentemperatur lag so bei 19/20 Grad, es gab immer wieder Schauer, die Möglichkeit eines Gewitters und der Boden war durch den Regen der letzten Wochen aufgeweicht und schlammig.

Wir kamen relativ pünktlich an und hatten wenigstens keine Parkplatzprobleme. Außer den Schwimmern und ihren Familien und Freuden gab es kaum Zuschauer. Die Akkreditierung war kompliziert. Meine Startunterlagen – und auch die von drei anderen Mitschwimmern – waren schon anderen Leuten gegeben worden. Nach drei Durchsagen und 30 Minuten erhielt ich eine neue Starternummer. So bin ich gleich zwei Mal geschwommen und meine Doppelgängerin war sogar etwas schneller als ich. Während ich auf meine Startnummer wartete, versuchte ich mich zwischen Badeanzug und Shorty zu entscheiden. Die Entscheidung fiel von selbst, nachdem ich im Badeanzug vollgestempelt wurde und man mir sagte, ich solle mich jetzt nicht mehr umziehen. Jeweils zwei Mal auf jeder Seite (Arm und Schulter) sowie auf meiner Badekappe prangte nun meine vierstellige Nummer in handflächengroßen Ziffern.

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Ein sehr euphorischer freiwillige Helfer erklärte mir und einer anderen Frau, dass man die Farbe am besten mit Babytüchern entfernen kann. Ich kann das bestätigen. Mit Wasser und Seife kann man sich die ganze Haut abreiben und die Nummer ist noch drauf, mit einem Feuchttuch ist alles sofort weg. Keine Ahnung was das für Rückschlüsse auf Feuchttücher zulässt.

Nach der Beschriftung sollten wir uns im Starterzelt einfinden. Dort dürfen nur die Schwimmer des jeweiligen Wettkampfes rein. Am Eingang wird kontrolliert. Dort kann man auch seine Sachen ablegen und sich ausziehen. Es war angenehm warm und trocken im Zelt. Auffällig fand ich, wie viele Frauen dabei waren (bei den Ergebnissen sah ich, dass der Frauenanteil bei über 50% lag). Außerdem war jedes Alter vertreten. Die älteste Schwimmerin war 87 Jahre alt und wurde von Ihren Enkeln begleitet. Auch figürlich war die Vielfalt groß. Von gestählten Körpern über Bierbäuche, von schmalen Frauen bis üppigen Presswürsten wie mich. Die Stimmung war sehr entspannt und enorm freundlich. Insbesondere unter den Frauen fiel mir das auf, so als wollten wir uns sagen: „Ich nehme Rücksicht auf dich, es geht mir ums Ankommen in meiner persönlichen Bestzeit und nicht ums gewinnen.“ Während des gesamten Wettbewerbs waren tatsächlich alle Beteiligten enorm rücksichtsvoll. Überholt wurde meistens links mit Abstand. Wer langsam war, machte Platz und es gab ganze Gruppen und Familien, die aufeinander warteten und wirklich gemeinsam schwammen. Auch der euphorische Helfer hatte uns geraten: nach dem Startschuss erst ein paar Mal ein- und auszuatmen und dann loszuschwimmen. So kann man den ambitionierten Schwimmern den Vorrang lassen.

Dann wurden wir einzeln aufgerufen und mussten mit unserem Transponder einchecken. Die knapp 100 Schwimmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und starteten zeitversetzt. Ich war in der ersten Gruppe. Mit 50 anderen Leuten stand ich auf dem Steg und überlegte, wann es sinnvoll ist, ins Wasser zu steigen.

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Ich war eine der ersten und sehr froh, dass das Wasser sich schön weich anfühlte und lecker nach feuchtem Wald roch. Zum Start waren alle im Wasser.

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Ich atmete ein und aus und schwamm los. Im gelb-braunen Wasser hatte ich eine Sicht von maximal 1m. Das Schaltbrett der Bojen war uns zwar erklärt worden aber aus der Wasserperspektive war mir alles wieder fremd. Immer wieder musste ich Brust schwimmen, um mich zu orientieren. Selbst beim geradeaus kraulen stieß ich ständig gegen die Bojen oder hatte Angst am falschen Ende des Sees anzukommen. Die zweite Runde des Parcours lief etwas besser, aber ich fand einfach nicht in meinen Rhythmus. Als ich an der Tafel im Wasser anschlug freute ich mich, war aber auch etwas enttäuscht von mir.

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Auf dem Steg angekommen, stürzte ein Kind auf mich und gab mir eine Medaille. Einen Becher süßen, heißen Tee gab es auch. Das perfekte Getränk in dieser Situation.

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Meine Zeit konnte ich nirgendwo direkt ablesen aber ich wollte sie auch erstmal nicht wissen. Der Mann und die Kinder wirkten sehr beeindruckt und umarmten mich. Allein dafür hatte es sich gelohnt. Ich ging im Landesleistungszentrum Rudern und Kanusport duschen und vergaß dort meinen Badeanzug.

Einige Tage später fand der Mann zwar nicht den Badeanzug aber dafür eine Liste mit den Zeiten. Ich war 23:41 Minuten geschwommen und als 67. von 97. Schwimmern ins Ziel gekommen. Für den nächsten Freiwasserwettbewerb habe ich mich bereits angemeldet.

Hinweis: In dem Text nenne ich diverse Produkte und Geschäfte. Kein Produkt oder Geschäft habe ich aus Werbezwecken geschenkt bekommen oder aufgesucht.

11 Kommentare, twittern, sharen, plussen

  1. Großartig! Vielen Dank fürs Berichten – und herzliche Gratulation. Ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten Schwumme.
    Bislang hatte ich sowas in Erwägung gezogen, weil ich mir nicht vorstellen kann, wie ich mich kraulend im Freiwasser orientieren soll: Beim Bachmannpreisschwimmen im Klagenfurter Wörthersee schwimme ich immer ein paar Meter und halte dann an, um zu gucken, wo das Ziel nochmal war – das hat überhaupt nichts mit meinen zügigen Bahnen im Schwimmbad zu tun. Gibt es einen Trick? Eine Übung dafür?
    Es gibt da nämlich eine jährliche Überquerung des Starnberger Sees, die vielleicht interessant wäre (http://www.starnbergersee-schwimmen.de/teilnehmerinfo.html).

  2. Toll! Ich bin dieses Jahr auch das erste Mal 1000m im Freiwasser geschwommen. 25 Minuten. Im Zeuthener See bei Berlin. Wir waren nur 13 Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Ich würde 6. das war der Schnupperwettkampf. Der Hauptwettkampf ging über 2800 m. Die schwimme ich nicht mal in der Halle sicher. Ich werde wohl beim Schnuppern bleiben.

  3. Ich gratuliere! Gar kein schlechtes Ergebnis!
    Ich selber war beim Usee-Schwimmen in Düsseldorf über 3300 m dabei ( http://usee-schwimmen.de/ ) und hatte Probleme mich zu orientieren. Im Freiwasser zu schwimmen ist was ganz anderes als im Schwimmbad.
    Alles ist so groß, ich jedenfalls weiss nie so genau, wo ich bin. Beim Usee-Schwimmen waren Leute mit Kanus dabei, die haben mich mehrfach wieder auf den richtigen Weg gebracht.
    Hattest Du auch Probleme damit, sich zu orientieren? Hast Du das vorher trainiert?
    Eure Möglichkeiten zum Schwimmen in Hamburg finde ich übrigens beneidenswert gut.

  4. Leider habe ich auch keinen Trick. Ich fürchte, nur Übung hilft. Daher habe ich mich jetzt auch wieder für einen Wettbewerb angemeldet. In Seen und Flüsse traue ich mich nicht allein aber im Urlaub war ich viel im Mittelmeer trainieren. Da merkte ich, dass die Orientierung besser wurde. Allerdings ist die Sicht im Meer auch deutlich besser. Dafür habe ich mit den Salzwasser in Mund und Nase gekämpft. Sonst gehe ich aus diversen Gründen nicht auf die Schnellschwimmerbahn. Das führt dazu, dass ich auch in Situationen mit vielen Schwimmern gut zurecht komme. Wenn die Bahn frei ist, schwimme ich auch ab und an mit geschmissenen Augen.

  5. Ich bin ja überrascht gewesen, wie viele Wettbewerbe es zwischen 1.000m und 2.000m so gibt. Mehr als 2.000m traue ich mir auch noch nicht zu aber mal schauen, wie sich das entwickelt.

  6. Nein, ich hatte das leider überhaupt nicht trainiert. Jetzt fange ich langsam damit an. Allerdings weiß ich auch erst jetzt wo meine Probleme liegen und kann sie besser und konkret angehen. Am Ende wird es wohl einfach eine Übungssache sein.
    In der Tat sind die Schwimmbäder in Hamburg toll. Ich verstehe nach wie vor nicht, warum Köln (wo ich früher gelebt habe) kein öffentliches Hallenbad mit 50m-Bahn hat. In Düsseldorf ist aber eins neu eröffnet worden, oder? In offene Gewässer (außer dem Mittelmeer) traue ich mich nicht allein. Ich kann also nur bei Wettbewerben üben.

  7. Ja, stimmt. Düsseldorf hat endlich ein Hallenbad mit 50m-Bahn. Neben der bisherigen 25m-Halle hat das Rheinbad ein neues 50m-Becken bekommen.
    Liegt auch sehr günstig auf dem Weg zur Arbeit für mich.
    Leider ist es schon wieder geschlossen, weil Gewährleistungsarbeiten durchgeführt werden müssen, noch bis Mitte Oktober, die haben wohl Undichtigkeitsprobleme mit dem Becken.
    Es gibt insgesamt betrachtet sehr moderne Bäder in Düsseldorf, die gut saniert sind, daneben aber auch jede Menge Instandsetzungs- und Neubaubedarf. Das Oberkasseler Hallenbad, musste wegen Einsturzgefahr geschlossen werden.

  8. Danke fürs Teilen! Ich denke auch schon seit einer Weile darüber nach, nochmal einen Kraulen-Schwimmkurs zu machen. Könnte sein, dass mir das jetzt leichter fällt :)

  9. Bei mir war es so ähnlich mit dem Laufen. Irgendwann dann mal endlich angefangen. Und obwohl ich vorher Stein & Bein geschworen habe, dass so etwas NIEMALS Spaß machen kann – Freude gefunden. Vielleicht war mein Schulsport ja nur eine unrühmliche Ausnahme – aber Freude an Bewegung wurde da nicht vermittelt.

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