Journelle: Save the world – tell a story: Wie wir die Deutungshoheit im Internet zurückgewinnen und die Welt retten können

 

Auch dieses Jahr habe ich auf der re:publica einen Vortrag gehalten. Ursprünglich wollte ich darüber sprechen, wie Geschichten als Vorbilder für die eigene Lebensgestaltung dienen können. Also ganz allgemein. Dann aber beschloss eine dünne Mehrheit von Wählern in England, dass sie unbedingt wieder getrennt vom Rest der Menschheit leben wollten und in den USA wurde eine Person zum Präsidenten gewählt, die an gefährlicher und böser Dummdreistigkeit nicht überboten werden kann. Ich begann im Internet mit Menschen zu diskutieren, deren einzige Kommunikationsart eine diarrhoeische Wutentladung zu sein scheint. Während ich zwischen „Wir Menschen sind wirklich das Schlimmste, was diesem Planeten passieren konnte“ und „Können wir uns jetzt nicht alle mal zusammenreißen und einfach ein schönes Katzengif anschauen?“ hin und her verzweifelte, überlegte ich mir, wie man die Welt retten könnte. Selbstverständlich basiert meine Idee auf Selbstüberschätzung aber damit liege ich völlig im Trend. Kurzum: in 18 Minuten erkläre ich im Stakkato-Schnelldurchlauf, amüsant bebildert und mit lebensnahen Beispielen wie wir mit Geschichten die Welt retten können.

Und zum Schluss lache ich laut.

6 Kommentare, twittern, sharen, plussen

  1. Moin,

    Interessanter Artikel. Gefreut hat mich das Ergebnis des Referendums nicht, und ich finde es nicht gut, dass sich Großbritannien nun von der EU verabschieden will. Allerdings hat auch in Wales die Mehrheit dafür gestimmt, und es waren immerhin wie in England auch 53%. Das ist nicht nur eine kleine Minderheit, sondern mehr als die Hälfte. In Schottland und Nordirland sieht es dagegen ganz anders aus: Da überwogen die Stimmen für den Verbleib in der EU (Schottland 62% und Nordirland 56%).

    Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-die-ergebnisse-in-einer-karte-a-1099133.html

    Ob der Brexit eine Trennung vom Rest der Menschheit darstellt, bin ih mir gar nicht mal so sicher… Schließlich hat UK noch den Commonwealth, und der zieht sich rund um den Globus. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass es in Schottland ein Referendum für die Trennung von UK und Anschluß an die EU geben könnte.

    LG
    Ulrike

  2. Dieses schwarzweiße Schlankmachkleidchen bringt deine Kartoffelstampfer extrem gut zur Geltung, Kompliment.

  3. Das Kleid ist dunkelblau und weiß. Ansonsten vielen Dank für das Kompliment und die inhaltliche Auseinandersetzung mit meinem Text
    und Vortrag. Wer um 1:30 solche Kommentare postet hat sicher genug auf der eigenen Agenda.

  4. Danke! Supertalk. Zwei Tage vor Kirchentag hast du mich va mit dem Gedanken zu (biblischen) Fake_Geschichten und Wahrheit angefixt.

  5. Dunkelblau! Wie gewagt! Aber du kannst es ja tragen… Man sieht dir deine „Sportlichkeit“ richtig an.
    Inhaltliche Auseinandersetzung…? Welcher Inhalt?

  6. Eigentlich wollte ich mit Ihnen per Mail kommunizieren. Leider existiert die von Ihnen angegebene Mailadresse nicht. Daher sende ich Ihnen auf diesem Weg meine Nachricht. Gern können Sie mir per Mail antworten.

    Hier nun meine Mail an Sie:

    Sehr geehrte Frau Christina,

    überrascht stellte ich fest, dass Sie verhalten auf meinem Blog rumpöbeln. Da dies bei mir sehr selten passiert, nahm ich Ihre Kommentare interessiert zur Kenntnis. Mich würde Ihre Motivation interessieren. Warum nennen Sie meine Bein Stampfer? Meinen Sie Sportlichkeit ironisch? Wo genau fehlt Ihnen der Inhalt? Gern kann ich Ihnen auch den Inhalt meiner Texte oder meines Vortrags näher erläutern, falls sich Ihnen die Ausführungen nicht selbst erschließen.
    Und dann würde mich noch interessieren: kennen wir uns? Habe ich Tweets oder Texte von Ihnen auf eine Art kommentiert, die bei Ihnen den Wunsch des Zurückschlagens erweckten? Ich kann mich derzeit nicht an solche Ausfälle meinerseits erinnern aber das heißt ja nichts. Und wieso interessieren Sie mein Körper so sehr? Haben Sie keinen eigenen Körper über den Sie sich ärgern können?

    Ich werde Ihre weiteren Kommentare übrigens nicht freischalten. Dies ist mein Blog und ich möchte sowohl in den Texten als auch in den Kommentaren eine respektvolle und inhaltliche Auseinandersetzung. In dieses Konzept passen Ihre Kommentare in der aktuellen Form leider nicht. Außerdem glaube ich auch, dass Sie sich langfristig besser fühlen werden, wenn die Zeugnisse Ihrer traurigen Unmutsbekundungen nicht dauerhaft sichtbar bleiben.

    Ich hoffe aufrichtig, dass es Ihnen bald besser gehen wird und Sie nicht mehr das Bedürfnis haben werden, anderen Leuten zu sagen, wie scheiße Sie ihre Texte, ihr Äußeres und ihr Dasein finden.

    Herzliche Grüße
    Journelle

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