Mehr auf den Leib geschneidet und weniger geschneiderter Leib

Wenn ich mich morgens anziehe achte ich vor allem auf eins:

Ich möchte gut aussehen.

In den letzten Jahren habe ich festgestellt, dass dafür vor allem eine Sache berücksichtigt werden muss:

Keinesfalls auf die aktuelle Mode zu achten.

Es ist so, meine Figur verweigert sich der Mode. Das war in Ansätzen schon immer so, nach zwei Kindern und vielen Restaurantbesuchen mit dem Mann und Freunden hat sich diese Tendenz manifestiert.

Ich bin drall und stramm. Mein BMI liegt etwas über 25 – ich gehöre also zu den leicht übergewichtigen Menschen – ich trage bei Hosen und Shirts Größe 42, bei Röcken Größe 40. Meine Brüste sind glücklicherweise nach dem Stillen geblieben wo sie waren, nämlich bei 85C.

Nach den Schwangerschaften habe ich nur wenig neue Kleidung neu gekauft, in der Hoffnung, dass ich bald wieder in meine alten Klamotten passen würde oder durch das Stillen – an dieser Stelle bitte ein hysterisches Lachen denken – sogar am Ende weniger wiegen würde als vorher. Wie Modeste litt ich unter den Kilos, probierte Weight Watchers, Low-Carb – diese Diät hat meinem Darmtrakt überhaupt nicht gutgetan -, trieb Sport, nahm 4 Kilo ab und 5 Kilo zu und irgendwann musste ich einsehen, dass ich wohl nicht nur mild-adipös, sondern auch mild-essgestört bin.

Ich beschloss, dass sich etwas ändern muss. Mein Gewicht zu ändern, kostet zu viel Kraft. Kraft die ich für die Beziehung, die Kinder, den Job, für Freunde, fürs Bloggen und für mich selbst brauche.

Außerdem möchte ich ein gutes Vorbild für meine Tochter sein und ihr vorleben, dass Frau sein eben nicht heißt, zu lernen seinen Körper scheiße zu finden, wie die Kaltmamsell es so wunderbar auf den Punkt gebracht hat. Ich möchte, dass sie – wie die Kaltmamsell ebenfalls treffend formuliert hat – Bikinifigur von Bikini und nicht von Figur ableitet.

Also kaufte ich neue Kleidung, Kleidung die mir passt und in der ich gut aussehe.

Zumindest war das der Plan. Denn gut sitzende Mode ist offenbar nur bis Größe 38 vorgesehen. Alles darüber kann sich in Lumpen oder Mülltüten kleiden. Es ist auf vielen Ebenen völlig bescheuert.

Wenn man also der Mode glauben darf, dann gibt es nur zwei Körperformen die hübsch eingekleidet werden dürfen: Frauen mit schmalen Hüften, einem flachen Bauch, einem mittelgroßen Busen, einem Apfelpo und langen Beinen und Männer mit schmalen Hüften, mittellangen Beinen, einem muskulösen Bauch und einigermaßen breiten Schultern.

Wenn beide diese Voraussetzungen mitbringen, können Frauen und Männer sogar die Kleidung untereinander tauschen.

Die zum Verkauf angebotene Mode nivilliert also nicht nur Geschlechtsunterschiede, sondern auch den körperlichen Individualismus und fährt damit schnurstraks vorbei an den Bedürfnissen der Menschen.

Denn ich habe immer wieder festgestellt, dass die meisten Menschen den oben genannten Körpertyp gar nicht so attraktiv finden. Jeder hat einen oder mehrere Körpertypen oder bestimmte Körperstellen auf die er oder sie abfährt, die nichts mit dem Pseudo-Prototyp gemein haben.

Es gibt Menschen, die mögen herbe Frauentypen oder kleine und zarte Männer oder runde weiche Körper oder kleine Brüste oder flache Hintern oder ausladene Pos oder kräftige Beine oder lange Beine oder schmale Hälse oder käseweiße Körper oder behaarte Körper oder einfach alles zusammen.

Ich persönlich habe meist die Erfahrung gemacht, dass mich viele Männer gerade wegen meiner Drallheit anziehend fanden.

Warum sollte ich mich also runterhungern, um in bestimmte Kleidung zu passen, wo ich doch eigentlich nur das hübsche Runde an mir untersteichen und das weniger hübsche Runde kaschieren möchte? Warum ist es nicht möglich, dass Mode nicht für einen Idealkörper von 60-90-60 sondern für individuelle Körpergruppen gemacht wird?

Wenn man 5000 verschiedene jibbitz kaufen kann, muss es doch auch beim Schnitt von Hosen, Röcken, Oberteilen und Kleidern eine größere Vielfalt möglich sein.
Wieso zum Beispiel finde ich seit vielen Monaten keinen A-förmigen hübschen Rock? Mir doch egal, ob Pencil-Röcke jetzt modern sind oder nicht, ich seh darin aus wie eine Bratwurst.

Abgesehen davon steht selbst den meisten schlanken Menschen, die für sie gemachte Mode nicht. Röhrenjeans, an der Hüfte ausgestellte Bundfaltenhosen, Hüfthosen, das ist absurde Kleidung. Genauso absurd wie ein schlecht geschriebenes Computerprogramm, bei dem die Anwender fehlender Dummheit bezichtigt werden, anstatt dass sich der Programmierer einfach der Tatsache stellt, dass er schlecht gearbeitet hat. Leider werden Modemacher noch weniger hinterfragt als Programmierer.

Die Welt würde hübscher werden, wenn wir Kleidung fänden, die tatsächlich passt und die schönen Stellen zur Geltung bringt. Auch ökonomisch würde es sich für die Hersteller von Oberbekleidung sicherlich rechnen. Derzeit ist das System doch einer Planwirtschaft ähnlich.

Der Trend wird festgelegt, alle sollen sich daran halten und wer nicht reinpasst, schlägt sich entweder rein oder geht ins modische Exil. Ich würde deutlich mehr Geld in Kleidung investieren, wenn sie mir gefallen würde, wenn sie meinen Körper besser zur Geltung brächte. Ich wedle mit meinen Scheinen aber keiner möchte sie.

Die Message scheint zu sein, unsere Kinder in Bangladesch nähen nur für Idealkörpermaße.

Und dann die Modefotografie. Irgendwann habe ich die Gala abbestellt, weil ich bei den Modestrecken die ewig gleichen Posen nicht mehr ertragen konnte. Wahrscheinlich bekommt der Fotograf eine neue Canon für das 1.000.000 veröffentlichte Bild bei dem ein Model mit einem weit ausgestellten Plié in der 2. Postion, Händen in den Hüften und Schmollmund abgelichtet wird aber für mich ist das kein Kauf- sondern ein Würgereiz.

Ich möchte wissen, wie die Klamotten an mir aussehen, wie sie fallen und ob ich mir die Mühe machen soll an einem Samstag Nachmittag in einem völlig überfüllten Geschäft aus Ermangelung an Umkleidekabinen blank zu ziehen und mir hektisch ein T-Shirt überzuziehen das schon von anderen schwitzigen Frauen anprobiert wurde und wer weiß mit was für Schadestoffen belastet ist.

Neulich habe ich bei BonPrix bestellt und zwar eine der bestsitzenden Jeans die ich habe. Der Grund, dass ich die Seite überhaupt besuchte – Versandhaus? Bonprix? das ist ja noch schlimmer als Tchibo – war dass ich bei Facebook auf dieses Bild aufmerksam wurde:

 

 

 

 

 

Eine Frau mit ungefähr meinen Maßen trägt darauf einen BH. Ich fand, dass sie sehr gut in Unterwäsche aussieht und außerdem bekam ich eine sehr konkrete Vorstellung davon, wie dieses Kleidungsstück an mir aussehen würde.

Ich blickte lange auf das Bild und überlegte mir, welchen Grund es geben könnte, dass Mode nicht einfach an verschiedenen Körpern fotografiert wird. Die Frau ist hübsch, die Figur sieht ziemlich anziehend aus, das Bild ist typisch Versandhaus aber es erfüllte den Zweck mich zum Kaufen zu animieren. Mir wurde klar, dass es keinen logischen Grund gibt, warum Mode nicht an normalen Körpern gezeigt werden sollte.

Die einzige Erklärung die mir einfällt ist, dass irgendwelche Leute Interesse daran haben, modediktatorisch ihre persönlichen Vorlieben durchzusetzen und das so geschickt anstellen, dass wir alle glauben, dass wir und nicht sie sich irren.

Da ich ein Freund von Serien bin, habe ich beschlossen, mich jetzt regelmäßig vor dem Verlassen des Hauses zu fotografieren und bei Instagram und Facebook hochzuladen. Nicht weil mein Modegeschmack besonders erlesen wäre, sondern einfach weil ich meinen normalen Körper eingepackt in Oberbekleidung sichtbar machen möchte.

Ich spiele nicht mit Kleidung

Bei Gesprächen über dramatische Familiengeschichten oder tragische Kindheiten werde ich immer ungewöhnlich still.

Ich kann zu dem Thema nichts beitragen. Meine Familie ist zwar etwas eigenwillig aber im Grunde ein lauter und freundlicher Haufen mit fröhlich-cholerischen Sprengseln. Es gibt nur eine einzige Sache, bei der ich wirklich rebelliert habe und anders geworden bin als meine Mutter: ich bin ein Kleidungsspießer.

Noch heute erwische ich meine Mutter ab und an, wie sie mich verblüfft und traurig anschaut und dabei wahrscheinlich denkt: “Warum trägt mein Kind nur so unglaublich langweilige Klamotten?”

Manchmal möchte ich mich dann mit einer Tasse Kaffee neben sie setzen und ihr sagen, dass sie nichts dafür kann, dass ich den Weg der spießigen Kleidung einfach gehen musste.

Anfang der 80er Jahre wurde ich eingeschult und viele Frauen trugen in New York, Paris und London eigenwillige Kleidung. Das galt aber nicht für eine kleine Ortschaft in der Voreifel.

Meine Mutter ging zu dieser Zeit mit besonderer Vorliebe auf Flohmärkte und kaufte dort alte Kleider. Das kleine Ankleidezimmer war vollgestopft mit Kleidern aus den 30er, 40er und 50er Jahren.

Zugegebenermaßen waren sie rückblickend sehr schön und vor allem äußerst vorteilhaft geschnitten. Außerdem hatten sie einen sehr eigenen, schönen Duft, nicht nach Mottenkugeln oder muffig wie es heute in Second-Hand-Läden riecht, sondern eher wie ein sonnendurchfluteter frisch gebohnerter Hausflur.

Die Mütter meiner Freundinnen trugen Hosen und T-Shirts.

Ich habe meine Mutter nie in der Öffentlichkeit in Hosen gesehen, nur zu Hause trägt sie bei der Hausarbeit Leggings und T-Shirt. Ihr Kleiderschrank könnte es mit dem von Imelda Marcos aufnehmen, aber ich würde eines meiner Kinder darauf verwetten, dass niemand darin eine Jeans finden würde.

Wie dem auch sei, ich hätte es toll gefunden, wenn meine Mutter Jeans getragen hätte oder wenigstens einen BH unter dem Kleid.

Überhaupt Unterwäsche. Wenn meine Mutter uns besucht, legt sie immer unsere Wäsche zusammen. Zuweilen wasche ich vorher extra viel, weil sie die Sachen so ordentlich faltet und weil es für mich ein wenig wie Urlaub ist, wenn sie das übernimmt. Heimlich beobachte ich sie dann immer wie sie den Kopf schüttelt, wenn sie meine weißen Baumwollschlüpfer zusammenlegt.

Ich bin durchaus im Besitz schöner Unterwäsche, aber ich mag meine weißen, warmen, gut sitzenden Schlüppis. Mir wird es nie in den Kopf gehen, warum man sich freiwillig einen String kaufen kann. Würde man die Logik des Strings auf eine Brille anwenden, würden die Bügel so geformt sein, dass sie in die Ohrmuschel stechen.

Wenn meine Mutter also im Unterwäscheberg eine schwarze oder rote hübsche Unterhose entdeckt und feststellt, dass wenigstens meine BHs allgemeinen ästhetischen Standards entsprechen, merke ich immer wie sie tief durchatmet und etwas entspannt. Das ist dann immer der Moment in der ihre Hoffnung aufkeimt, dass ich doch einen modebewussten Kern haben könnte. Ich möchte ihr diese Illusion nur ungern nehmen.

Zum Ende meiner Grundschulzeit zogen wir ins Niederrheinische. In ein 1000-Seelendorf mit der letzten Tankstelle vor der holländischen Grenze. Meine Mutter organisierte den Umbau unseres Hauses und stellte sich den Nachbarn vor.

Zu diesem Zeitpunkt trug meine Mutter ihre Lockenpracht in gepflegtem Lila. Ferner war sie von den alten Kleidern umgestiegen auf enge Oberteile und exaltierte Röcke.

Die Nachbarn waren irritiert und pressten das was sie sahen in ihre Realität. So wurde sich im Dorf erzählt, dass der Herr Doktor seine Frau verlassen hätte und nun mit einem Punk ins neue Haus ziehen würde.

Bis dahin hatten meine Mutter und ich einen relativ entspannten Weg gefunden, unsere Kleidungsgeschmäcker miteinander zu verbinden. Bis in die Grundschule hinein nähte sie mir schöne altmodisch wirkende Kleider oder kaufte alte franzöische Leinennachthemden, die sie für mich kürzte. Ich sah also oft aus, wie aus einem impressionistischen Gemälde, fand das aber auch selbst sehr schön.

Natürlich trug ich auch Hosen und Shirts wie meine Freunde, nur bei Overalls (zu moppelig, also ich, nicht der Overall) und Clogs (zu gefährlich) legte sie ihr Veto ein.

Mit der Pubertät und dem ländlichen Umfeld wurde das immer schwerer. Auf dem Gymnasium trugen meine Freunde Markenklamotten von Mexx, Esprit und Benetton. Allein aus politischen Gründen – die großen Ketten machen die kleinen Läden kaputt – und weil die Klamotten spießig sind, wurde dort nicht eingekauft.

Glücklicherweise machte zu diesem Zeitpunkt eine der ersten Filialen von H&M in Köln auf. Ohne H&M wäre meine Pubertät die Hölle gewesen. Denn dort durfte ich einkaufen. Hier wurden politische Gründe ausgesetzt, denn H&M war günstig.

Wahrscheinlich aufgrund ihrer protestantischen Herkunft kann meine Mutter ihre Sammelwut für Kleidung nur in Verbindung mit einer ebenso großen Leidenschaft für Sonderangebote ausleben.

Zu meinem 12. Geburtstag schenkte mir meine Mutter endlich ein heißersehntes Bustier. Wahrscheinlich waren eher die Brüste heißersehnt aber so lange die auf sie warten ließen, musste halt ein Bustier her.

Das Bustier das ich auspackte, war lila und rosa gestreift. Dazu gab es eine passende Unterhose und eine passende Leggings.

Ich rang um Fassung und fragte meine Mutter, ob sie diesen Scheiß wieder im Ausverkauf gekauft hätte. Als sie bejahte, brach ich heulend zusammen. Noch heute kaufe ich sehr ungern Sonderangebote und nur die adrett herausgeputzten Outletcenter lassen auch mich auf Schnäppchenjagd gehen.

(Meiner Meinung nach war meine Mutter der Ausschlag dafür, dass sich nur 15 km vom Haus meiner Eltern entfernt, ein riesiges Outletcenter angesiedelt hat.)

Abgesehen von H&M nahm mich meine Mutter auch in ihre Läden mit. So kaufte ich unter anderem (mit 14 Jahren) in einem Geschäft ein, dessen Hauptkundschaft aus Prostituierten bestand. Ich fand dort – selbstverständlich heruntergesetzt – eine schöne Jeans und ein T-Shirt mit Pailetten.

Mit den Jahren änderte sich der Stil meiner Mutter leicht. Die Haare wurden Henna-Rot und die Kleidung “eleganter”. Für Außenstehenden sind das Feinheiten, für mich waren es Meilensteine. Langsam fand ich die Kleidung meiner Mutter besser.

Ich trug weiterhin gern Jeans und mein Taschengeld zu Benetton und Esprit. Meine Mutter hielt sich zurück, konnte aber manchmal nicht mit ansehen, dass ich meine hübsche jugendliche Figur mit unvorteilhafter Kleidung verschandelte.

Ab und an versuchte sie mir Kleider und Röcke schmackhaft zu machen. Dafür kaufte sie mir dann runtergesetzte Designerkleidung, die ich in meiner Markenaffinität nur schwer zurückweisen konnte. Der Versace-Rock war damit eine Win-Win-Situation für uns beide.

Oder sie jubelte mir Accessoires unter. Bei Schuhen, Taschen oder Schmuck werde ich hemmungslos. Da sind mir auch Farben wie Giftgrün oder Orange egal.

Aggressiv wurde ich nur, wenn meine Mutter anfing an mir rumzuzuppeln.

Meine Mutter liebt es, an ihrer Kleidung rumzumodulieren. Beherzt nimmt sie eine Schere, um sich den Ausschnitt zurecht zu schneiden. Die Füße der Strumpfhosen – gern grün, lila, wild gemustert, halt alles was der Wolford-Ausverkauf so hergibt – werden grundsätzlich abgeschnitten weil sie stören und die Strumpfhosen so länger halten.

Oder sie trägt mehrere Lagen Röcke, die sie dann, mittels komplexer Konstruktionen, auf verschiedenen Höhen rafft. Die Röcke von Cancan-Tänzerinnen sind dageben vorevolutionär.

Wenn sie an mir rumfingerte, um meine Kleidung auch zu raffen oder zu schneiden, habe ich mich auf den Boden geschmissen und so laut geschrien, bis mein sehr adrett und zurückhaltend gekleideter Vater oder mein ausgleichender Bruder mir zur Hilfe gekommen sind.

Zugegebernmaßen hat mir das Wissen meiner Mutter geholfen, wenn ich Karnevalskostüme für mich geschnitten, getackert und mit der Heißklebepistole bearbeitet habe.

Mit dem Auszug und dem Ende der Pubertät hatte sich meine Mutter möglicherweise erhofft, dass ich doch noch den Weg zu etwas extravaganterer Kleidung finde.

Mein Weg war ein anderer, ich zog nach Hamburg und falle dort allein schon dadurch auf, dass ich gelbe Schuhe, farbstarke Taschen und keine dunkelblauen engen Hosen trage.

Und ihr bleibt die Hoffnung auf die nächste Generation. Vielleicht kann sie in 13 Jahren die Kleider meiner Tochter raffen und sie zu gelb-grünen Leggings überreden.

Bis dahin hoffe ich, dass sie mir bald wieder ein schönes Paar Schuhe aus dem Ausverkauf mitbringt, gern von Prada oder Miu Miu.