Leseliste „Fremd gehen immer nur die anderen“

Die re:publica 2015 ist nun schon seit zwei Wochen vorbei und ich habe immernoch nicht die Leseliste für meinen Vortrag Fremd gehen immer nur die anderen – Liebe und Beziehung in Zeiten der Digitalität erstellt.

Wie letztes Jahr haben mir die re:publica und mein Panel sehr viel Spaß gemacht. Ein wenig froh war ich, dass ich nicht die Einzige war, die über meine Pointen lachte.

Teresa Sickert von Trackback hatte mich übrigens vor dem Vortrag befragt und direkt danach habe ich dem Tagesspiegel ein Interview gegeben.

Völlig begeistert war ich von Nadine Rossas Sketchnotes. Alles Wesentliche auf einer Seite:

Dank der Vermittlung von Patricia erlebte ich zudem mein erstes Event-Styling.

Und hier sind die (online verfügbaren) Texte, die mich während der Vorbereitung in irgendeiner Form inspiriert haben:

Ever Wondered Why Women Cheat? A Married Guy Goes Undercover on Ashley Madison to Find Out

Ehebruch in der Literatur – Du sollst nicht heiraten!

A New Movie Is Shattering a Major Myth About Modern Relationships

When I Say I Hate Monogamy, What I Really Mean Is…

The one thing that makes your partner more likely to be unfaithful

Would you watch porn for the plot?

Multiple Lovers, Without Jealousy

Ab in die Ehe-Ruine

Breathless: That Time I Went to a Sex Party

Polyamory works for us

Casual Love

10 facts about infidelity

Up With Adultery! An Italian Woman’s Manifesto

Open Relationships Reduce Jealousy? 12 Surprising Facts About Non-Monogamy

Jane Caro stands by Q&A comment ‚marriage was prostitution‘

The Danger in Demonizing Male Sexuality

Die große Lüge

Kurt Starke im Interview „Die Liebe ist nicht totzukriegen“

Searching for Sex

What It’s Like to Be a Polyamorous Genius

Monogamish Trailer

Are we meant to be monogamous? Why people cheat, and the appeal of open relationships

Cyber-Sex – The New Affair Treatment Considerations

She took a year off from her marriage to sleep with strangers. What could go wrong?

Who took the sex out of the sexual revolution?

Ich liebe dich. Und dich auch.

Beziehungsstatus? Es ist kompliziert

Die Erfindung der romantischen Liebe

Robin Rinaldi: Weekends with my husband, weekdays with lovers – what I’ve learned from taking a year out to experiment sexually

Here’s when people are most likely to cheat on their partner

Wenn nichts mehr läuft

Zu viele Schmetterlinge im Bauch

Die versteckte Lust der Frauen: Ein Forschungsbericht

The lack of female genitals on statues seems thoughtless until you see it repeated

Forget conscious uncoupling: the way forward for families is platonic parenting

Sex at Dawn: The Prehistoric Origins of Modern Sexuality

Stiftung Weltbevölkerung

Gern gesehen #rp15

Wie jedes Jahr, konnte ich nur ein Bruchtteil des spannenden, umfassenden und vielfältigen Programms auf der re:publica live sehen. Fünf Panels, haben mir ganz besonders gut gefallen:

Felix Schwenzel über Kognitive Dissonanz. Felix Schwenzel lebt Amibiguitätstoleranz und das macht seine Texte und Vorträge so hervorragend und vor allem wichtig für das Leben in einer ambiguitätsreichen Welt.

Alexander Gerst erzählte von seinen 6 Monaten auf der ISS. Ein Vortrag wie Weihnachten, Geburtstag und Verknallt sein auf einmal. Spannend, unterhaltsam, witzig und liebenswürdig spricht er über seine Erfahrung im All und seine klugen Gedanken über die Welt, die einem wahrscheinlich erst mit ein wenig Distanz zur Erde kommen.

Mareice Kaiser und Raúl Aguayo-Krauthausen über Finding Inclusion in Digital Europe. In ihrem Panel haben Mareice Kaiser und Raùl Aguayo-Krauthausen europaweite #-Aktionen und AktivistInnen der digitalen Behindertenbewegung vorgestellt. Insbesondere für Menschen wie mich, die sich wenig mit der Thematik Behinderung befassen und wenn dann nur „Aktion Mensch“ usw. kennen, war das sehr interessant. Ein wenig so, als würde mir jemand helfen, meinen Blickwinkel zu ändern, um so einen neuen Zugang zu dem Thema zu gewinnen.

Blogger des Techniktagebuchs über Wir hatten ja nix – und das haben wir mitgebracht: Das kleine Technikmuseum. Ich mochte sehr, wie liebevoll die technischen Reliquien vergangener Zeiten vorgestellt wurden. Der bestmögliche Ausklang für einen Tag auf re:publica.

Friedemann Karig über Die Abschaffung der Wahrheit. Leider war ich zu spät für diesen Vortrag, so dass ich hinten stehend nur ein mittelgutes Akustikerlebnis hatte. Aber selbst das reichte für eine Fülle inspirierender Ideen aus.

Und im Grunde ist das der Kern der re:publica: inspiriert, übernächtigt und geistig befriedigt nach Hause zu kommen, um dann bis zum nächsten Jahr die Gedanken weiterzuspinnen.